Wegen kaputtem Rücklicht

03. Juni 2018 20:31; Akt: 03.06.2018 20:34 Print

Gefangene in Auto und drei Tote bei Haus gefunden

Die Polizei wollte einen Mann anhalten, weil er mit einem defekten Rücklicht unterwegs war. Stewart Weldon ergriff die Flucht. Er hatte tatsächlich etwas zu verstecken.

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Die Polizei verfolgte Stewart Weldon (40) in Springfield, Massachusetts, rund zehn Minuten lang, bevor sie ihn zum Stoppen zwingen konnte. Eigentlich hatten die Beamten den Mann nur auf sein defektes Rücklicht aufmerksam machen wollen, als dieser mit seinem Wagen die Flucht ergriff.

Als die Polizisten den Wagen durchsuchten, fanden sie eine verletzte Frau. Diese habe unkontrolliert geweint und den Polizisten gesagt: «Danke, dass ihr mein Leben rettet. Ich dachte nicht, dass ich jemals entkommen werde.»

Verletzungen deckten sich mit Schilderung

Sie gab an, dass Weldon sie seit einem Monat gefangen gehalten, sie in dieser Zeit mehrfach vergewaltigt und mit einem Hammer und anderen Gegenständen geschlagen habe. Die Verletzungen der Frau deckten sich mit ihrer Schilderung, sagte ein Polizeisprecher laut US-Medien.

Weldon wurde verhaftet, wobei er laut Staatsanwalt «äußerst gewalttätigen Widerstand» leistete» (einem Polizisten soll er ins Bein gebissen haben). Er wurde der Entführung angeklagt.

Drei Leichen in und außerhalb des Hauses entdeckt

Der 40-Jährige plädiert auf nicht schuldig. Der Richter hat seine Kaution auf eine Million Dollar festgelegt.

Die Höhe der Kaution dürfte sich auch dadurch erklären, dass die Polizei im Laufe der Ermittlungen Weldons Haus ausfindig machte, wo er offenbar mit seiner Mutter wohnt.

Dort wurden «im und außerhalb des Gebäudes» drei Leichen entdeckt. Die Identität dieser Toten oder nähere Details gab die Polizei noch nicht bekannt. Die Arbeit der Forensiker auf dem Grundstück sei aber noch nicht abgeschlossen, hieß es.

(L'essentiel/gux)

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