Karrierewechsel

09. Juni 2017 18:27; Akt: 09.06.2017 18:34 Print

Gefeuert: Polizeihund war «zu lieb» für seinen Job

Er hätte das Aushängeschild der Polizei werden sollen, doch anstatt Verbrechern, jagte der kleine Schäferhund «Gavel» Streicheleinheiten hinterher.

Zum Thema

Voller Stolz wurde der herzige Schäferhund-Welpe vor rund einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt: «Wenn es nach seinem Familienstammbaum geht, wird Gavel in 16 Monaten als stolzes Mitglied der Hundestaffel Verbrecher aufspüren und dingfest machen», ließ die australische Polizei bei seinem Dienstantritt wissen.

Doch alles kam anders: Anstatt bedrohlich und aggressiv gegen Kriminelle vorzugehen, ließ sich Gavel viel lieber kraulen und am Bauch kitzeln, wie der Stern schreibt. Nur wenige Monate später entschieden seine Trainer, dass der kleine Vierbeiner nicht das Zeug zum Polizeihund habe und warfen ihn prompt aus der Polizeihunde-Akademie.

Mit «Vitamin B» zum neuen Job

Zum Glück hatte Gavel da schon Beziehungen in den höchsten Kreisen: Im zarten Alter von sechs Wochen wurde er von der Familie des Gouverneurs von Queensland adoptiert. Nach seinem Rausschmiss gab ihm sein Herrchen im Februar einen neuen Job.

«Er hat seine Karriere komplett umgemodelt (sein offizieller Titel ist nun «Hund des Vizekönigs») und unermesslich viel Freude in das Leben des Gouverneurs, seiner Gattin, den Angestellten und tausenden Bewohnern Queenslands, die seither das Anwesen besucht haben, gebracht», wie das Büro von Gouverneur Paul de Jersey mitteilte.

Jetzt ist der flauschige Vierbeiner als Zeremonienhund im Einsatz und hat in seiner neuen Profession schon längst die Herzen der Bürger erobert. Verspielt begrüßt er Gäste und begleitet sie auf Touren durch das riesige Anwesen, wie die BBC am Freitag berichtete.

Und das freut auch Gouverneur de Jersey: "Wir hoffen, dass Gavel für eine lange, lange Zeit bei uns bleiben wird", soll er gegenüber 7 News Brisbane geschwärmt haben.

(L'essentiel/rcp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.