Neuer Job gefällig?

23. Juli 2018 08:00; Akt: 23.07.2018 22:30 Print

Japanische Stadt leidet unter Ninja-​​Mangel

Die Geburtsstätte der berühmt-berüchtigten Ninja-Kämpfer sucht verzweifelt nach professionellem Nachwuchs. Passenden Bewerbern winkt ein Jahreslohn von mehr als 72.000 Euro.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wenn du auch schon immer der Ansicht warst, deine Berufung sei es, als gnadenlose und beinahe unbesiegbare Killermaschine wie ein gefährlicher Schattenblitz von Hausdach zu Hausdach zu springen – dann solltest du jetzt die Chance ergreifen: In Iga, der Heimat der bekanntesten und ältesten Ninja, herrscht Ninja-Mangel.

Weniger Ninjas, weniger Touristen

Wie eine Reporterin der US-Sendung «Planet Money» aufdeckte, kämpft die japanische Stadt mit Wirtschaftseinbußen aufgrund fehlender Protagonisten für die grösste Touristen-Attraktion der Umgebung. Ninja-Darsteller locken jährlich die meisten Touristen in die ländliche Präfektur Mie. Doch durch starke Abwanderung verliert die Umgebung nicht nur reguläre Bevölkerung. Auch die lautlosen Krieger verschwinden nach und nach.

«Zur Zeit arbeiten wir sehr stark daran, den Ninja-Tourismus wieder auszubauen und die Wirtschaft anzukurbeln», erklärt Bürgermeister Sakae Okamoto. «Dazu gehört nicht nur das Ninja-Festival, das zwischen April und Mai tausende Menschen anlockt. Das alleine ist jedoch nicht mehr genug.»

Kein Job für Weicheier

Aus dem derzeitigen Rathaus soll ein zweites Ninja-Museum entstehen, zusätzlich zum bekannten «Schloss des Weißen Phoenix», das 1585 mit den höchsten und steilsten Mauern Japans erbaut wurde, um potentiellen Feinden den Angriff zu erschweren. Aber selbstverständlich – und in erster Linie – ist es wichtig, starke und wendige Männer zu finden, die die altehrwürdige Tradition der Nina weiterführen.

Hierfür bietet die Stadt einen sehr großzügigen Lohn für alle, die der Aufgabe gewachsen sind. Das körperlich und seelisch sehr anstrengende Training übersteht allerdings nicht jeder Bewerber. Den Würdigen jedoch winken neben Ruhm, Ehre und der Gewissheit, zum kulturellen Erbe Japans beizutragen, auch ein ansehnliches Sümmchen in Höhe von 72.000 Euro pro Jahr.

(L'essentiel/tillate)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • EnterTheNINJA am 23.07.2018 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Le reve de toute ma vie

Die neusten Leser-Kommentare

  • EnterTheNINJA am 23.07.2018 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Le reve de toute ma vie