Hannover

04. April 2018 10:28; Akt: 04.04.2018 10:43 Print

Kampfhund beißt Mutter und Sohn tot

Ein Staffordshire-Terrier hat in Hannover seine Besitzer totgebissen – davon geht die Polizei aus. Unter anderem über diese Hunderasse wird derzeit auch in Luxemburg diskutiert.

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Ein Hund hat in Hannover nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine Mutter und ihren Sohn totgebissen. Feuerwehrleute fingen in einer Wohnung in der Nacht zum Mittwoch einen Staffordshire-Terrier ein. «Nach ersten Untersuchungen durch einen Rechtsmediziner wurden die 52-Jährige und ihr 27-jähriger Sohn offenbar von dem Hund getötet», teilte die Polizei mit.

Die 25 Jahre alte Tochter der getöteten Frau hatte die Beamten alarmiert, weil sie ihre Mutter und ihren Bruder nicht erreichen konnte. Beim Blick durch ein Fenster entdeckte sie dann einen leblosen Körper in der Wohnung. «Aktuell steht noch nicht fest, wie es zu dem Unglück kommen konnte», hieß es von den Ermittlern.

Die Polizei entdeckte die Leichen der beiden in einer Wohnung im Stadtteil Groß-Buchholz. Die Feuerwehr brach die Tür auf und fing den Hund mit einer Schlinge ein. Rechtsmediziner sollen die Todesursache nun ganz genau ermitteln.

Debatte in Luxemburg

In Niedersachsen müssen alle Hundehalter seit einigen Jahren einen Hundeführerschein machen, wenn sie sich ein Tier neu anschaffen. Der sogenannte Sachkunde-Nachweis besteht aus einer theoretischen Prüfung vor Beginn der Hundehaltung und einem Praxistest im ersten Haltungsjahr. Nach einer Vielzahl von teils tödlichen Zwischenfällen mit Kampfhunden war es das Ziel des Testes, die Zahl der Attacken von Hunden zu reduzieren.

Auch in Luxemburg wird derzeit über den Umgang mit derlei Hunden debattiert. Aktuell steht eine Petition auf der Seite der Chamber zur Unterzeichnung bereit, in der gefordert wird, das Gesetz zur Hundehaltung zu überarbeiten. Der Petent fordert, dass jene fünf Rassen, «die laut der aktuellen Gesetzgebung als gefährlich eingestuft werden» aus dem Text gestrichen werden – darunter Staffordshire-Terrier.

(pw/L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pia am 04.04.2018 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An et vu wem kent et ërem .. firwaat ass de Muppes net eischter an d'Asyl komm och fir säin eegene Schutz .. elo ass en jo do an viläit muss en goen obwuel en ewei esou oft net dofir kann!? Traureg :(

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Pia am 04.04.2018 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An et vu wem kent et ërem .. firwaat ass de Muppes net eischter an d'Asyl komm och fir säin eegene Schutz .. elo ass en jo do an viläit muss en goen obwuel en ewei esou oft net dofir kann!? Traureg :(

    • john am 05.04.2018 12:52 Report Diesen Beitrag melden

      dei zwee menschen dei doud sin hätten och nach gaer mei laang geliew.

    • Knouter am 06.04.2018 10:10 Report Diesen Beitrag melden

      Dann hätten se sech sollen richteg em den Mupp këmmeren - oder sech keen zouleen wannse dat net maachen kennen. An et ass net gewosst firwat den Hond soll attackéiert hun. Dat ass eng Affär à suivre .. .mee bon deen eenzegen deen wees wat genau geschitt as, kann net schwetzen an get hextwarscheinlech doud gemaach.

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