Kein Witz

12. Juli 2018 09:13; Akt: 12.07.2018 09:19 Print

Kommt ein 13-​​Jähriger mit Kabel im Penis zum Arzt

Warum? Das fragt man sich des Öfteren. Doch selten ist die Frage so berechtigt wie im Fall eines Jungen, der sich ein USB-Kabel bis in die Blase eingeführt hatte.

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In der Pubertät ist es ganz normal, seine Genitalien genauer erkunden zu wollen. Doch Duoduo aus Nordchina beließ es nicht beim Ertasten und Rumspielen. Er erforschte sein bestes Stück eingehender. Das brachte ihn ins Krankenhaus, wie der TV-Sender Heilongjiang Metropolis berichtet.

Aber der Reihe nach: Aus unerklärlichen Gründen hielt es der 13-jährige Junge für eine gute Idee, ein USB-Kabel in seinen Penis – konkret: in die Harnröhre – zu schieben. Ganze 20 Zentimeter davon führte er ein.

Immerhin: Das eine Ende des Kabels hatte er vorher abgetrennt, so dass er tatsächlich nur die Leitung an sich, nicht aber den Stecker in sein Genital einfädelte.

Kabel steckte fest

Doch so einfach wie das Kabel seinen Weg durch die Harnröhre bis in die Blase gefunden hatte, ließ es sich nicht mehr entfernen – und Duoduo hatte ein Problem.

Erst einmal musste er sein Dilemma seinen Eltern beichten. Die brachten ihn dann sofort ins Harbin-Kinderkrankenhaus. Dort versuchten die Ärzte zunächst, das Kabel mithilfe von Gleitmittel aus dem Penis zu bekommen, jedoch ohne Erfolg: Das Kabel steckte fest.

Rettende Operation

Den Grund offenbarte eine Röntgenaufnahme: Das Kabel hatte sich im Körper des Jungen verheddert (siehe Bildstrecke). Daher entschieden sich die Mediziner zur Operation, für die Duoduo jedoch in ein anderes Krankenhaus verlegt werden musste.

Am nächsten Tag war es dann so weit: Die Urologen schnitten die Blase auf und lösten den Knoten. Das Kabel selbst entfernten sie allerdings nicht durch den Schnitt, sondern zogen es auf dem gleichen Weg heraus, durch den es hineingelangt war. Zwei Wochen später waren die bei der Aktion entstandenen Verletzungen wieder verheilt – und der 13-Jährige konnte wieder nach Hause.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass chinesische Ärzte mit einem derartigen Fall konfrontiert waren. Erst kürzlich hatte ein 60-Jähriger ein Krankenhaus in der Millionenmetropole Dalian aufgesucht. Zwischen seinen Beinen baumelte ein Einmeterkabel. Auch dieses hatte sich im Körperinnern verheddert.

(L'essentiel/fee)

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