Festival in der Wüste

04. September 2017 07:21; Akt: 04.09.2017 17:59 Print

Mann rennt ins Feuer des «Burning Man» und stirbt

Ein Besucher ist am berühmten Festival in Nevada durch die Absperrung, direkt ins Feuer gelaufen. Der 41-Jährige erlag seinen Verbrennungen.

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Tod vor rund 70.000 Besuchern: Der Schweizer Joel M. rennt in die Flammen des Burning Man. (Bild: Reuters/jim Bourg)

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Beim Kunst- und Partyfestival «Burning Man» in Nevada ist ein Teilnehmer bei einer Zeremonie in die Flammen eines Großfeuers gerannt. Der 41-Jährige starb im Krankenhaus. Laut Behörden handelte es sich um einen Amerikaner, der mit seiner Frau in der Schweiz lebte.

Bei der jährlichen Zeremonie in der Wüste wird jeweils eine Riesenfigur aus Holz angezündet. Dabei durchbrach der Mann mehrere Sicherheitsbarrieren und rannte ins Feuer. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls waren rund 50.000 Besucher am Festival präsent, wie der zuständige Sheriff von Pershing County schätzte.

Feuerwehrleute des Festivals zogen den Mann aus den Flammen. Er wurde per Helikopter in eine Spezialklinik in Kalifornien überführt. Dort starb er am Sonntagmorgen an seinen Verletzungen.

Nicht unter Alkoholeinfluss

Nach Angaben des Sheriffs ist unklar, ob der Mann absichtlich oder unter Drogeneinfluss in die Flammen rannte. Die Behörden erklärten, der Mann habe nicht unter Alkoholeinfluss gestanden. Die Resultate eines toxikologischen Befunds standen zunächst aus.

Die Organisatoren des neuntägigen Festivals sagten zunächst weitere Zeremonien ab. Die Schlussveranstaltung mit einem weiteren Großfeuer sollte jedoch wie geplant stattfinden. Jährlich nehmen mehr als 70.000 Besucher am Kunst-, Party- und Musikfestival in der «Black Rock»- Wüste rund 160 Kilometer nördlich von Reno teil.

(L'essentiel/foa)

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