Kenia

23. Oktober 2016 17:08; Akt: 23.10.2016 17:10 Print

Miss und Mister Albino

Menschen mit Albinismus aus ganz Afrika tragen in Nairobi ihren ersten Schönheitswettbewerb aus.

Weiße Haut und helle Haare: Mit den Miss- und Misterwahlen wollen die Albinos in Afrika gegen ihre Ausgrenzung kämpfen. Video: Tamedia/AFP

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In einigen Ländern Afrikas werden Menschen mit Albinismus von ihren Gemeinschaften ausgegrenzt oder sogar angegriffen und verstümmelt. Mit der Veranstaltung wollen sie nun zeigen, dass auch sie ein aktiver Teil der Gesellschaft sind. «Wir wollen unser Talent zeigen, wir wollen der Stigmatisierung und Diskriminierung entgegentreten», sagte Isaac Mwaura, Kenias erster Albino-Abgeordneter, der die Veranstaltung organisiert.

Albinismus ist eine genetisch bedingte Störung der Pigmentbildung in Haut, Haaren und Augen. In Ländern im Osten und Süden Afrikas, etwa in Tansania, Malawi, Burundi und Moçambique, werden die hellhäutigen Menschen immer wieder verfolgt, oft schon als Kinder. Manchen werden sogar die Gliedmassen abgehackt, um daraus Zaubertränke zu brauen, die Glück und Wohlstand bringen sollen.

(L'essentiel/vk/afp)

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