Indien

24. Juni 2018 13:49; Akt: 24.06.2018 13:51 Print

Ratten fressen ganzen Geldautomaten leer

Ein Bankautomat in Indien spuckt kein Geld mehr aus. Schuld sind jedoch nicht dreiste Diebe – sondern hungrige Nager.

«Es kommt nicht auf die Größe an», twittert der Lokaljournalist Nandan Pratim Sharma Bordoloi.

Zum Thema

Die Servicetechniker der State Bank of India (SBI) staunten nicht schlecht, als sie zu einem kaputten Geldautomaten im indischen Bundesstaat Assam gerufen wurden: Als sie den Tresor im Inneren des Geräts öffneten, fanden sie nur noch Papierschnipsel – und eine tote Ratte.

Diese hatte sich laut New Delhi Television (NDTV) offenbar mit ein paar Kollegen durch ein Loch gequetscht und das Bargeld gefressen. Der Schaden: 1,2 Millionen Rupien, umgerechnet etwa 17.530 Euro.

Fast alles Geld war futsch

Am 19. Mai wurde der ATM laut dem TV-Sender mit frischem Bargeld bestückt. Einen Tag später sei ein technischer Defekt gemeldet worden. Als schließlich am 11. Juni das Reparatur-Team anrückte, konnten die Techniker nur noch wenige unbeschädigte Banknoten retten.

Die Polizei des Distrikts Tinsukia, in dem sich der Vorfall ereignete, bestätigte gegenüber indischen Medien, dass es keine andere Erklärung für das Verschwinden des Geldes gebe. Es seien keine Spuren eines Einbruchs gefunden worden.

In den sozialen Medien schwanken die Reaktionen auf den bizarren Geldschwund zwischen Belustigung und Ungläubigkeit. «Die Geldwäscher-Version von ‹Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen›», zitiert NDTV einen Tweet. «Chirurgische Kriegsführung von Mäusen», schreibt ein weiterer Twitter-Nutzer.

«Das passiert, wenn eine Ratte in einen ATM gelangt», schreibt ein anderer.

(L'essentiel/mlr)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.