Ärzte schlagen Alarm

10. November 2017 08:49; Akt: 10.11.2017 08:55 Print

Shisha-​​Raucher landen im Krankenhaus

Sie riechen nach Apfel, Kirsche oder Minze und schmecken manchen besser als Zigaretten: Shishas. Doch sie können lebensgefährlich sein.

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Der feine Duft täuscht: So unschuldig wie Shishas wirken, sind sie nicht, warnen Mediziner der Düsseldorfer Uniklinik. Immer häufiger müssen sie Shisha-Raucher mit schweren Kohlenmonoxid-Vergiftungen (siehe Box) behandeln.

Hatten sie es im Jahr 2015 mit nur einem solchen Fall zu tun, waren es im Jahr darauf schon fünf. 2017 mussten bisher fast 40 Wasserpfeifen-Raucher medizinische Hilfe beanspruchen, heißt es in einer Mitteilung.

Schnell reagieren

Das Problem beim Shisha-Rauchen: Bei der Verbrennung der Wasserpfeifenkohle entsteht Kohlenmonoxid. Besonders beim schnellen Rauchen ohne Absetzen in geschlossenen Räumen und geringer Luftzufuhr gelangt zu wenig Sauerstoff in den Organismus, schreibt die Düsseldorfer Uniklinik. Bemerkbar mache sich die Vergiftung mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Benommenheit und Übelkeit. Im schlimmsten Fall komme es zur Bewusstlosigkeit.

Wer diese Anzeichen wahrnimmt, sollte sofort alle Fenster öffnen und den Raum verlassen sowie die Feuerwehr verständigen, empfehlen die Experten. Denn «Kohlenmonoxidvergiftungen sind lebensgefährlich», sagt der Düsseldorfer Notfallmediziner Sven Dreyer. Für eine Vergiftung reichten bereits wenige Atemzüge.

Letzte Rettung Druckkammer

Sind die Shisha-Raucher hohen Dosen des giftigen Gases ausgesetzt gewesen, müssen sie zur sogenannten Hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) in die Druckkammer. Dabei wird mittels Überdruck 100 Prozent Sauerstoff verabreicht, um das Kohlenmonoxid aus dem roten Blutfarbstoff und lebenswichtigen Organgeweben wie dem Gehirn zu verdrängen.

Wie lange der Betroffene in die Druckkammer muss, hängt davon ab, wie viel Kohlenmonoxid eingeatmet wurde. Die Behandlung kann zwischen 45 Minuten und über sechs Stunden dauern.

(L'essentiel/fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jimbo am 10.11.2017 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Emmer eng Fenster op Kipp machen a gutt ass et...

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  • nina am 10.11.2017 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    j'ai commoncé a lire en français, mais je me suis perdu je n'arrive plus a lire le reste et voi là !...je crois k mes lunetes son plus bonnes... :(

  • chouette am 10.11.2017 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    et pourtant les bars à chicha poussent comme des champignons au Luxembourg (même avec vente de kebab)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • nina am 10.11.2017 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    j'ai commoncé a lire en français, mais je me suis perdu je n'arrive plus a lire le reste et voi là !...je crois k mes lunetes son plus bonnes... :(

  • chouette am 10.11.2017 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    et pourtant les bars à chicha poussent comme des champignons au Luxembourg (même avec vente de kebab)

    • anto am 11.11.2017 07:06 Report Diesen Beitrag melden

      trop chère au luxembourg pour des chichas toute claquer, Deutschland mit deutsch qualitat bester

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  • Jimbo am 10.11.2017 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Emmer eng Fenster op Kipp machen a gutt ass et...

    • Pomme&Fraise am 10.11.2017 14:34 Report Diesen Beitrag melden

      Voila ;)

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