Drama in der Nordsee

15. Juli 2018 13:39; Akt: 15.07.2018 13:41 Print

Vater und Söhne werden in letzter Sekunde gerettet

Ein Vater und seine beiden Kinder werden im Wattenmeer von der Flut überrascht. Die Retter kommen gerade noch rechtzeitig.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im letzten Moment haben Seenotretter in der Nacht zu Samstag einen Vater und seine beiden Söhne aus der Nordsee gerettet. «Im Flutstrom hätte der Mann sich keine fünf Minuten länger halten können», berichteten die Seenotretter am Samstagmorgen. «Die Rettung war in allerletzter Sekunde.»

Der 39-jährige Mann war mit den beiden neun und 15 Jahre alten Kindern im niedersächsischen Wattenmeer unterwegs, als er von der Flut überrascht wurde.

Boot und Helikopter suchen das Trio

Kurz vor 23 Uhr hörte eine Gruppe junger Männer in der Nähe der Nordsee-Lagune Butjadingen nordwestlich von Bremerhaven Schreie im Watt und alarmierte die Polizei. Bereits fünf Minuten später lief ein Rettungsboot der Freiwilligenstation Fedderwardersiel aus, wie die Seenotretter mitteilten.

Ein Hubschrauber war ebenfalls schnell vor Ort. In dessen Suchscheinwerfer fanden die Seenotretter den Vater mit seinen beiden Kindern und konnten sie um 23.30 Uhr aus der Nordsee ziehen.

Der Mann stand den Angaben zufolge zu diesem Zeitpunkt bereits bis zum Hals im Wasser in der starken Flutströmung, seine beiden Kinder hatte er auf den Arm genommen. «Die Panik der Kinder war unbeschreiblich», berichtete der Vormann des Rettungsbootes, Hartmut Dierks. Um sie an Bord zu ziehen, musste er vorsichtig an die drei heranmanövrieren. Im Kutterhafen Fedderwardersiel übergaben die Seenotretter die drei an den Landrettungsdienst.

(L'essentiel/mlr/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.