Millionencoup im Ritz

11. Januar 2018 10:05; Akt: 11.01.2018 10:12 Print

«Wir dachten es ist ein Terrorüberfall»

Gangster stürmten am Mittwoch das Luxushotel «Ritz» in Paris, raubten Schmuck im Wert von vier Millionen Euro. Jetzt berichten Augenzeugen über das Drama.

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Fünf schwer bewaffnete Männer bedrohten Mittwochabend mit Äxten und Handfeuerwaffen Mitarbeiter und Gäste des noblen «Ritz» am eleganten Vendôme-Platz. Die geschockten Touristen und Angestellten wurden gewaltsam aufgefordert, sich auf den Boden zu legen, dann fielen Schüsse. Im Hotel brach Panik aus.

«Wir dachten erst alle, dass es sich um einen Terroranschlag handeln würde», sagt ein Zeuge des Überfalls gegenüber der Daily Mail. «Sie haben mit Äxten das verstärkte Glas der Vitrinen des Juweliers im Hotel eingeschlagen und ihre Säcke mit Schmuck befüllt», so der Augenzeuge, der sich zum Zeitpunkt des Überfalls auf dem Weg zu einer Hotelbar befand. Die geschockten Gäste wurden vom Barkeeper beruhigt: «Er bat uns Ruhe zu bewahren, nichts Unüberlegtes zu tun. Wir hatten Todesangst».

Räuber flüchteten per Moped und im Auto

Für drei Räuber war noch im Hotel Endstation, sie wurden von der Polizei am Tatort per Taser ruhig gestellt und verhaftet, zwei der Gangster konnten jedoch samt Beute durch einen Hintereingang entkommen. Einer flüchtete auf einem Moped, verletzte dabei eine Frau schwer, der zweite fuhr in einem Renault Megane davon. Eine Großfahndung wurde eingeleitet – bis jetzt allerdings ohne Erfolg

Frankreichs Innenminister Gérard Collomb lobte die «Professionalität» mit der die Polizei reagiert habe. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete zwischenzeitlich Ermittlungen wegen bewaffneten Diebstahls ein.

(L'essentiel/isa)

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