Lynchjustiz

08. Januar 2017 12:31; Akt: 08.01.2017 12:34 Print

Wütender Mob wirft Frau den Ameisen vor

Eine vermeintliche Autodiebin wurde von einer aufgebrachten Menge an einen Baum gebunden. Stunden später war die Frau tot. Vergiftet.

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Lynchjustiz in Bolivien: Eine 52-jährige Frau wurde in der Stadt Caranavi im Departement La Paz zusammen mit ihren beiden Söhnen von einer wütenden Menge an einen Mahagonibaum gebunden. Die Polizei befreite das Trio wenige Stunden später, doch für die Frau kam die Hilfe zu spät. Sie starb im Krankenhaus.

Wie «Radio Municipal Caravani» berichtet, warf der Mob dem Opfer vor, in einen Autodiebstahl verwickelt zu sein. Lynchjustiz ist in ländlichen Gebieten der Andenregion weit verbreitet.

Was niemand wusste: Im Baum, an den die vermeintlichen Diebe gebunden worden waren, lebten mehrere Kolonien mit giftigen Ameisen. Die Insekten stachen offenbar mehrmals in die Luftröhre der Frau, so dass diese am Schluss erstickte.

Die Polizei hat inzwischen einen Teilnehmer der Lynch-Aktion identifiziert und festgenommen.

(L'essentiel/kle)

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