Missouri

16. Oktober 2020 16:31; Akt: 16.10.2020 16:54 Print

Adoptiveltern lassen Mädchen zu Tode hungern

Ein Mädchen kam in Salem im US-Bundesstaat Missouri ins Krankenhaus, sie wog nur noch rund 18 Kilo. Die Adoptiveltern hatten die Zehnjährige zu Tode hungern lassen.

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Mit nur 18 Kilo kam das Mädchen ins Krankenhaus. (Bild: Wilson mortuary)

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Josie Ann Abney war nur noch aus Haut und Knochen, erzählt ein Beamter in The Sun. Sie hatte eine Wunde am Nasenrücken und blaue Flecken an Brust, Armen, Händen und Schläfen. Josie Ann sei so dehydriert gewesen, dass Ärzte ihr nicht einmal Blut entnehmen konnten. Ihr Blutzucker war weiter unter dem normalen Bereich, sagte der behandelnde Arzt. Normalerweise wiegt ein zehnjähriges Mädchen um die 32 Kilo, Josie Ann wog knapp 18 Kilo.

Sie ist noch am selben Tag für tot erklärt worden. Kurz darauf ist das Zuhause des Mädchens durchsucht worden. Der Kühlschrank im Haus hatte offenbar eine Kindersicherung. Die Konserven waren zu hoch gelagert, so dass Josie Ann sie gar nicht erreichen hätte können.

«Es war meine eigene Dummheit»

Susan Abney und Randall Abney hatten Josie Ann im Jahr 2013 adoptiert. Sie soll von etwa 13 Kindern das erste Pflegekind gewesen sein, das sie adoptieren wollten. Ihre Begründungen für den umgedrehten Türknauf widersprachen sich: Randall Abney sagte, er habe sie nie eingesperrt und er dachte, der Türknauf sei so, als sie das Haus kauften. Seine Frau behauptete, er habe es umgedreht und sie hätten das Schloss benutzt. Die Adoptivmutter gab zu, dass ihr Mann und sie für den Tod des Mädchen verantwortlich waren.

Das Paar hatte eine Krankenversicherung und auch Zeit, um Josie Ann zum Arzt zu bringen, aber sie taten es nicht. «Es war meine eigene Dummheit», sagte die Mutter später, «Ich hatte zu viel Angst vor dem, was alle denken würden». Randall Abney behauptete, das Mädchen habe sich anfangs immer geweigert, zu essen und habe später angefangen, zu essen. Die Abneys sind wegen Kindesmissbrauchs und der Vernachlässigung von Josie Ann mit Todesfolge angeklagt worden. Ihnen drohen nun bis zu 30 Jahre Haft.

(L'essentiel/tha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guter Anfang am 17.10.2020 15:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibt es dort keine Schulpflicht? In der Schule hätte ein Lehrer das Untergewicht bemerken können?

  • Dudabo am 17.10.2020 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pia??

  • Jos am 16.10.2020 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Monster. Einsperren und verhungern lassen....

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Guter Anfang am 17.10.2020 15:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gibt es dort keine Schulpflicht? In der Schule hätte ein Lehrer das Untergewicht bemerken können?

  • Dudabo am 17.10.2020 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pia??

  • Jos am 16.10.2020 20:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Monster. Einsperren und verhungern lassen....

    • Pitti am 17.10.2020 00:12 Report Diesen Beitrag melden

      also selbst zum monster werden um monster zu strafen ?

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