Syrien

20. Oktober 2021 10:22; Akt: 20.10.2021 12:53 Print

Anschlag auf Bus in Damaskus fordert 14 Tote

In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Mittwochmorgen zwei Sprengsätze neben einem Bus explodiert. Beim Anschlag starben 14 Soldaten, die im Bus saßen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind zwei Bomben neben einem Bus explodiert und haben 14 Menschen in den Tod gerissen. In dem Bus hätten Soldaten gesessen, berichtete das staatliche syrische Fernsehen. Mehrere Menschen seien verletzt worden. Die beiden Sprengsätze detonierten dem Bericht zufolge während des morgendlichen Berufsverkehrs unter einer Brücke im Zentrum von Damaskus.

Fernsehbilder zeigten den ausgebrannten Bus. Der Sender berichtete, ein dritter Sprengsatz sei rechtzeitig entdeckt und entschärft worden. Niemand bekannte sich zu dem Anschlag, der an einem Umsteigepunkt für Strafe unter einer Brücke verübt wurde.

Polizeichef: «Feige Tat»


«Das war eine feige Tat», sagte der Polizeichef von Damaskus, Generalmajor Hussein Jumaa, im staatlichen Fernsehen. Die Polizei habe das Gebiet abgeriegelt und sichergestellt, dass es keine weiteren Bomben gebe. Er forderte die Bevölkerung auf, die Behörden über jedes verdächtige Objekt zu informieren. Mehr als eine Stunde nach der Explosion räumten Arbeiter den Ort des Anschlags, und der ausgebrannte Bus wurde entfernt.

Solche Taten sind in Damaskus in den vergangenen Jahren selten geworden, nachdem die Regierungstruppen Vororte erobert hatten, die zuvor von Aufständischen kontrolliert wurden. Die Streitkräfte von Präsident Baschar al-Assad kontrollieren einen Großteil Syriens, weil die militärische Hilfe seiner Verbündeten Russland und Iran das Kräfteverhältnis zu seinen Gunsten veränderte.

Im August berichteten die staatlichen syrischen Medien, dass ein Kurzschluss im Gastank eines mit Soldaten besetzten Busses eine Explosion ausgelöst habe. Ein Mensch wurde getötet, drei weitere erlitten Verletzungen.

(L'essentiel/dpa/bho)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robbes am 20.10.2021 15:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die welche die Bomben gezündet haben sind Gegner von Assad, für uns also die "Guten", die wir (der Westen) mit Waffen und Logistik unterstützen. Was sind wir doch für Heuchler!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Robbes am 20.10.2021 15:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die welche die Bomben gezündet haben sind Gegner von Assad, für uns also die "Guten", die wir (der Westen) mit Waffen und Logistik unterstützen. Was sind wir doch für Heuchler!