Mit fossilem Brennstoff

15. April 2018 14:35; Akt: 15.04.2018 14:42 Print

Anwalt zündet sich aus Protest gegen Erdöl an

Der Anwalt und Aktivist David Buckel hat sich aus Protest gegen Umweltverschmutzung selbst in Brand gesteckt. Er ist an seinen Verletzungen verstorben.

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In den USA hat sich ein bekannter Anwalt und Aktivist aus Protest gegen die Umweltverschmutzung angezündet. Die Leiche von David Buckel wurde am Samstag in einem Park im New Yorker Stadtteil Brooklyn gefunden, wie die New York Times berichtete. In einem Abschiedsbrief, den auch andere US-Medien erhielten, schrieb Buckel, er habe sich mit einem "fossilen Brennstoff" angezündet, um auf die Umweltschäden durch Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle aufmerksam zu machen.

«Umweltverschmutzung verwüstet unseren Planeten und macht ihn über Luft, Boden, Wasser und Wetter unbewohnbar», schrieb Buckel demnach in seinem Brief. «Die meisten Menschen auf dem Planeten atmen inzwischen Luft ein, die durch fossile Brennstoffe gesundheitsschädlich gemacht worden ist, und viele sterben als Folge davon früher – mein früher Tod durch fossilen Brennstoff spiegelt wider, was wir uns antun.»

LGBT-Anwalt hinterlässt große Lücke

Der 60-jährige Buckel hatte sich jahrelang für die Rechte von Homosexuellen und die Homo-Ehe in den USA eingesetzt. Die Bürgerrechtsorganisation Lambda Legal, für die Buckel arbeitete, erklärte, sein Tod sei ein «gewaltiger Verlust» für die gesamte Bewegung für soziale Gerechtigkeit. Buckel sei ein «brillanter juristischer Visionär» gewesen, erklärte Camilla Taylor von Lambda Legal.

Die New York Times berichtete unter Berufung auf Freunde des Verstorbenen, Buckel habe sich nach seinem Weggang von Lambda Legal zunehmend für Umweltfragen interessiert.

(L'essentiel/afp)

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