Aus Liebeskummer?

02. Dezember 2021 08:30; Akt: 02.12.2021 08:34 Print

Astronautin soll Loch in ISS-​​Kapsel gebohrt haben

Die Raumfahrtagentur Roskosmos droht Serena Auñón-Chancellor mit einer Klage. Die Russen werfen der Physikerin vor, die Sojus-Kapsel absichtlich beschädigt zu haben.

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Der Vorwurf, den die russische Raumfahrtagentur Roskosmos gegen Serena Auñón-Chancellor erhebt, scheint weit hergeholt: Die Physikerin soll während ihrer Reise ins All im Jahr 2018 absichtlich ein zwei Millimeter großes Loch in die Sojus-Transportkapsel gebohrt haben. Der angebliche Grund für die Sabotageaktion: Liebeskummer.

Im abschließenden Bericht zur Untersuchung des Sojus-Lochs stufte die Agentur die Aktion vor kurzem als Sabotage ein. Die Untersuchung kam demnach zum Schluss, dass Serena Auñón-Chancellor, die während des Vorfalls auf der ISS stationiert war, das Leck verursacht habe. Das Loch konnte damals provisorisch gestopft werden.

Heirat im All

So solle die US-Amerikanerin das Loch extra gemacht haben, um früher zur Erde zurückzukehren. Grund für das Heimweh war laut russischen Medien ein Streit mit einem nicht näher bekannten «Freund» auf der ISS.

Beim unbekannten Liebhaber müsste es sich entweder um den deutschen Alexander Gerst oder den Russen Sergej Prokopjev handeln, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls gemeinsam mit Auñón-Chancellor als einzige Menschen im All aufhielten. Während Auñón-Chancellor auf der ISS war, heiratete sie Jeff Chancellor. Das Paar ist auch heute noch verheiratet.

(L'essentiel/Benedikt Hollenstein)

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