Umweltkatastrophe?

06. August 2020 19:36; Akt: 06.08.2020 19:37 Print

Auf Grund gelaufener Tanker verliert Öl

Ein vor einer Woche vor der Küste von Mauritius gestrandetes Schiff verliert seit heute Öl. Die mauritischen Behörden haben eine Warnung herausgegeben.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Vor der Küste von Mauritius ist am 25. Juli ein Frachter auf Grund gelaufen. Laut Informationen der Seefahrt-Plattform Marinelink havarierte das Schiff mit dem Namen Wakashio östlich von Mauritius in einem «heiklen Gebiet». An Bord befanden sich zurzeit des Unglücks 20 Personen. Die «Wakashio» gehört einer japanischen Reederei, fährt aber unter der Flagge Panamas. Der Tanker war von China in Richtung Brasilien unterwegs

Laut Informationen des mauritischen Umweltministers Ramano Kavydass führt der Tanker keine Fracht. Jedoch seien knapp 4000 Tonnen schwefelarmes Öl als Treibstoff geladen. Dazu kämen kleinere Mengen an Diesel und Schmieröl.

Ölverklebte Taucher

Während der letzten Tage haben die mauritischen Behörden immer wieder versichert, dass vom Schiff keine Gefahr für die Umwelt ausgehe. Das berichten mauritische Medien. Nun soll der mit 3800 Tonnen Öl beladene Tanker aber leckgeschlagen sein. Das mauritische Umweltministerium bestätigt das in einer Pressemitteilung, die das Ministerium am Donnerstag veröffentlichte. Bilder, die auf Social Media kursieren, zeigen dunkel verfärbtes Wasser und ölverklebte Taucher.

«Aufgrund des schlechten Wetters und des ständigen Wellengangs ist in den letzten Tagen ein Tank durchbrochen worden», sagte ein Sprecher der japanischen Reederei am Donnerstag. «Dadurch ist Öl ins Meer ausgetreten.»

Die Bewohner von Mauritius sind aufgefordert, der Lagune, in der die «Wakashio» aufgelaufen ist, fernzubleiben. «Es werden alle Maßnahmen getroffen, um eine drohende Ölpest zu verhindern», heißt es in der Mitteilung weiter. So wurde um das Schiff herum eine Ölsperre errichtet.

(L'essentiel/Reto Heimann)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Doomsday am 07.08.2020 06:12 Report Diesen Beitrag melden

    Mär gin all enner,geet leider ze lues! Da machen mär eis Emwelt nach mat freckt,wenn schon denn schon!Scheiss Menschheet

  • jimbo am 06.08.2020 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1000 versenkte Scheffer leien weltwäit am Mier, verleieten an de nexte Joren Ueleg, Mazout etc. an et bekëmmert sech keen drem. Youtube: Vergessene Wracks - Schwarze Tränen der Meere

    einklappen einklappen
  • De_klenge_Fuerzkapp am 06.08.2020 20:01 Report Diesen Beitrag melden

    Verbrecher sind das . . . und seid Jahren wird nichts unternommen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Doomsday am 07.08.2020 06:12 Report Diesen Beitrag melden

    Mär gin all enner,geet leider ze lues! Da machen mär eis Emwelt nach mat freckt,wenn schon denn schon!Scheiss Menschheet

  • jimbo am 06.08.2020 22:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1000 versenkte Scheffer leien weltwäit am Mier, verleieten an de nexte Joren Ueleg, Mazout etc. an et bekëmmert sech keen drem. Youtube: Vergessene Wracks - Schwarze Tränen der Meere

    • Niemand am 07.08.2020 20:43 Report Diesen Beitrag melden

      Merci fir den Doku.

    einklappen einklappen
  • De_klenge_Fuerzkapp am 06.08.2020 20:01 Report Diesen Beitrag melden

    Verbrecher sind das . . . und seid Jahren wird nichts unternommen.