Alicante

20. Mai 2018 12:15; Akt: 20.05.2018 12:20 Print

Badeverbot in Spanien wegen Killerquallen

Die spanischen Behörden haben wegen einer giftigen Quallenart Maßnahmen ergriffen. Betroffen sind die Strände zwischen El Campella und Torrevieja.

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An den Stränden Spaniens zwischen El Campella und Torrevieja weht die rote Fahne: Wegen einer Invasion der für den Menschen gefährlichen Quallenart Portugiesische Galeere herrscht ein mehrere Kilometer langes Badeverbot.

«Wir haben für das Pfingstwochenende entsprechende Maßnahmen getroffen, damit nichts passieren kann. Die Rettungseinheiten befinden sich in Alarmbereitschaft», so die Tourismus-Zuständige Mari Carmen de España zur spanischen Zeitung «El Pais».

Dass die Qualle vor der Küste des beliebten Touristenortes Alicante auftaucht, ist nicht neu. Bereits im April kam es zu einer Masseninvasion und führte zu einem ersten Badeverbot.

Giftige Nesselzellen

Auf den bis zu 30 Meter langen Tentakeln der bläulich schimmernden Qualle sitzen giftige Nesselzellen. Der Kontakt mit ihnen ist äußerst schmerzhaft und kann bei geschwächten Menschen einen neurogenen Schock auslösen, der sogar tödlich enden kann.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist normalerweise nicht im Mittelmeer heimisch. Vermutlich wurde sie durch starke Strömungen vom Atlantik durch die Straße von Gibraltar bis an die alicantinische Küste gespült.

(L'essentiel)

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