Street-Art-Künstler

28. August 2020 17:23; Akt: 28.08.2020 17:25 Print

Banksy stiftet Schiff zur Flüchtlingsrettung

Der britische Künstler Banksy stiftete der Hilfsorganisation Sea-Watch ein Schiff zur Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer.

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Banksy sponserte dabei nicht nur das Schiff an sich, sondern bemalte es auch gleich. (Bild: CHRIS GRODOTZKI, HANDOUT / AFP / picturedesk.com)

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Als Grund nennt er, dass er viel Geld mit Bildern und Grafiken verdient hat, die die Flüchtlingskrise behandelten. Logischerweise könne er das damit eingenommene Geld nicht behalten, so der Street-Art-Künstler. Wie Sea-Watch twitterte, habe das Schiff bereits zwei Einsätze hinter sich und dabei 89 Menschen gerettet.

Banksy sponserte dabei nicht nur das Schiff an sich, sondern bemalte es auch gleich. Zuerst dachte die deutsche Kapitänin Pia Klemp, es handele sich um einen Scherz, als sie im September 2019 eine E-Mail bekommen hatte, die vermeintlich vom Künstler stammte. «Du klingst, als ob Du ein harter Typ bist. Ich bin ein Künstler aus dem Vereinigten Königreich und habe einige Arbeiten über die Flüchtlingskrise gemacht, offensichtlich kann ich das Geld nicht behalten. Könnten Sie es benutzen, um ein neues Schiff oder etwas Anderes zu kaufen? Lassen Sie es mich bitte wissen. Gut gemacht. Banksy.»

Kleiner aber schneller

Bei dem Schiff handele es sich um ein ausrangiertes Exemplar des französischen Zolls. Zwar sei es kleiner als der Rest der Flotte, dafür aber auch schneller. So hofft die Organisation, schneller bei entdeckten Flüchtlings-Booten zu sein als die lybische Küstenwache, die die Migranten zurück nach Afrika in Internierungslager bringt. Stattdessen sucht die Sea-Watch nach einem sicheren Hafen für gerettete Geflüchtete.

Im letzten Jahr starben auf dem Mittelmeer 1.900 Personen bei dem Versuch, Europa zu erreichen. Auch gab es Berichte von griechischen Behörden, die Schlauchboote aus europäischen Gewässern hinaus aufs offene Meer ziehen und dort aussetzen.

(L'essentiel/leo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nico am 28.08.2020 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Super Idee, so soll aber auch für die Kosten der geretteten Flüchtlinge aufkommen.

  • Waschbär am 28.08.2020 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Idee mit dem Schiff, dan aber auch im sicheren Hafen von Gibraltar den Anker fest machen.

  • Hoffentlich konsequent bis zum Schluss am 30.08.2020 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Er findet bestimmt in den territorialen Gewässer des Vereinigten Knigreichs einen sicheren Hafen (z. Bsp Gibraltar). Alles andere wäre nur pure Hypokrisis wenn er dann anderen Ländern die Kosten für die Pflege und Versogung der geretteten Flüchtlinge zusätzlich aufbürden würde.

Die neusten Leser-Kommentare

  • J1959p am 30.08.2020 23:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ????????????????????

  • Hoffentlich konsequent bis zum Schluss am 30.08.2020 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Er findet bestimmt in den territorialen Gewässer des Vereinigten Knigreichs einen sicheren Hafen (z. Bsp Gibraltar). Alles andere wäre nur pure Hypokrisis wenn er dann anderen Ländern die Kosten für die Pflege und Versogung der geretteten Flüchtlinge zusätzlich aufbürden würde.

  • Claude am 29.08.2020 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Das Establishment nennt so etwas "Flüchtlingsrettung", ich nenne so etwas "Beihilfe zur illegalen Einwanderung" ... dieser Mann gehört vor Gericht wegen Komplizität mit den Schleuserbanden und das Schiff beschlagnahmt !

  • nico am 28.08.2020 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Super Idee, so soll aber auch für die Kosten der geretteten Flüchtlinge aufkommen.

  • Waschbär am 28.08.2020 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Idee mit dem Schiff, dan aber auch im sicheren Hafen von Gibraltar den Anker fest machen.