Fehlentscheidung in China

31. Oktober 2019 14:34; Akt: 31.10.2019 14:36 Print

Bauer trennt sich nach Schlangenbiss Finger ab

Nach dem Biss einer Schlange wählte ein Bauer eine drastische Methode. Nach Angaben der Ärzte wäre dieser Schritt nicht nötig gewesen.

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Nachdem ein Bauer in China von einer Giftschlange in den Finger gebissen worden war, tat er das, was er für das einzig Richtige hielt: Er hackte sich den Finger ab. Anschließend machte sich der 60-Jährige auf den Weg ins Krankenhaus in die nächste Stadt.

80 Kilometer weiter kümmerten sich die Ärzte des Hangzhou-Krankenhauss um den Bauern. Der Mann zeigte jedoch keine Anzeichen einer Vergiftung. Er musste hauptsächlich aufgrund seines abgetrennten Fingers behandelt werden. Ein Arzt sagte gegenüber der «South China Morning Post»: «Es war überhaupt nicht nötig, den Finger abzuschneiden.» Für den Mann noch schlimmer: Da er seinen Finger beim Bauernhof zurückließ, konnte er nicht mehr angenäht werden.

Jeder vierte Biss ist tödlich

Rund 30 Prozent der Menschen mit Schlangenbissen in der Region verwenden für die Selbstbehandlung nach einem Schlangenbiss veraltete Informationen. Der Arzt: «Einige benutzen Messer, um ihre Finger oder Zehen abzuschneiden. Andere nutzen Seile oder Eisendrähte, um den Finger abzuklemmen.» Auch wird, um das Gift zu entfernen, in wenigen Fällen auch die eigene Haut verbrannt.

Der Bauer wurde von einer Chinesischen Nasenotter gebissen. Das Reptil ist auch unter dem Beinamen «Hundert-Schritte-Schlange», bekannt. Laut einem Mythos die angebliche Anzahl Schritte, die man nach einem Biss noch gehen kann, bevor man stirbt. In Taiwan sterben rund 24 Prozent der Menschen nach einem Biss der Nasenotter.

(L'essentiel/fss)

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