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11. Januar 2019 14:39; Akt: 11.01.2019 14:44 Print

Betrunkener Lokführer rauscht an Bahnhof vorbei

In Sachsen-Anhalt musste die Polizei einen Zug während der Fahrt anhalten. Der Grund: Der Lokführer hatte 2,5 Promille Alkohol im Blut.

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In Sachsen-Anhalt wurde ein betrunkener ICE-Lokführer mit 2,5 Promille Alkohol im Blut gestoppt. (Bild: Jan Woitas)

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Mit 2,49 Promille ist ein betrunkener ICE-Lokführer am Halt Wittenberg in Sachsen-Anhalt vorbeigerauscht. Der Zugchef habe daraufhin Bundespolizisten angesprochen, die in dem ICE saßen – und in Bitterfeld sei der Lokführer dann wenig später herausgeholt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Pirna. Er bestätigte einen Bericht der Mitteldeutschen Zeitung.

Der Vorfall hatte sich am Dienstagabend im ICE 993 von Hamburg nach Leipzig ereignet. Laut Angaben der Nachrichtenagentur dpa war der Zugbegleiter schon vorher wegen der ruckeligen Fahrweise des Lokführers misstrauisch geworden. Als der Zug am Halt Wittenberg vorbeisauste, verständigte der Zugchef die mitfahrenden Bundespolizisten, um einmal in der Fahrerkabine nach dem Rechten zu sehen. Anschließend überredeten sie den benebelten Lokführer, an der nächsten Station einen Stopp einzulegen.

Der 49-jährige Lokführer musste einen Alkoholtest absolvieren, der einen erschreckenden Wert von rund 2,5 Promille ergab. Ihm wurde daraufhin der Triebfahrzeugführerschein entzogen. Neben möglichen strafrechtlichen Folgen – ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft – könnte es für den Mann auch ein arbeitsrechtliches Nachspiel geben. Die Deutsche Bahn erklärte, dass der Mitarbeiter künftig nicht mehr eingesetzt werde und entschuldigte sich bei den Fahrgästen, die aufgrund des Vorfalls eine 65-minütige Verspätung in Kauf nehmen mussten.

(L'essentiel)

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