Tragödie in Irland

24. November 2017 14:28; Akt: 24.11.2017 14:43 Print

Betrunkener Vater fährt Familie ins Meer – 5 Tote

Ein Ire (49) ist betrunken Auto gefahren, der Wagen ins Meer gerutscht – der Fahrer, drei Kinder (8, 12, 14) und die Schwiegermutter sind bei dem Unfall gestorben.

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Sean McG. fuhr das Familienauto ins Wasser: Er und seine Söhne Mark (12) sowie Evan (8) starben. Nur Baby Rioghnach-Ann (4 Monate) überlebte, Mutter Louise war nicht im Wagen gewesen. (Bild: zVg)

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Es ist eine herzzerreißende Geschichte, die sich in Irland abgespielt hat. Weil ein irischer Dad (49) sich blau ins Auto setzte und heimfahren wollte, ist jetzt außer der Mutter (35), die nicht im Wagen saß, und Baby Rioghnach-Ann (4 Monate) die ganze Familie tot. Der Audi Q7 war auf einem glitschigen Küstenweg in Buncrana (Irland) von der Straße abgekommen und ins Meer gestürzt. Wie durch ein Wunder hatte ein Ex-Fußballspieler das Kleinkind retten können. Das berichtet die irische Nachrichtenseite thejournal.ie.

Sean McG. (49) wollte die Familie nach Hause fahren – hatte aber drei Mal so viel getrunken wie in Irland erlaubt ist. Am «Buncrana Pier» in Donegal passierte dann die Katastrophe. Der schwere Wagen kam auf der mit Algen bewachsenen Straße ins Rutschen, stürzte in den Meeresarm «Lough Swilly» und begann sofort zu versinken. Vater Sean, der es nach draußen geschafft hatte, versuchte in völliger Verzweiflung die Scheiben des Audi einzuschlagen.

«Rette mein Baby», sagte der Vater. Dann versank das Auto.

In diesem Moment kam Ex-Fußballspieler Davitt Walsh an der Unfallstelle vorbei, riss sich seine Klamotten vom Leib und schwamm zu dem sinkenden Auto. Der Vater schlug gerade eine Scheibe ein und reichte dem Helfer sein kleinstes Kind: «Rette mein Baby», sagte er noch, dann versank das Auto mit ihm in der starken Strömung. In den Fluten starben neben dem Unfallverursacher seine zwei Söhne Mark (12) und Evan (8), Schwiegermutter Ruth (59) und deren Schwester Jodie-Lee (14).

Retter Walsh kann den furchtbaren Augenblick nicht vergessen: «Ich hörte die Schreie der Familie, sah einen Jungen im Auto, der versuchte rauszukommen. Aber als ich das Baby aus dem Auto zog, strömte das Wasser rein und ich musste die Rettungsaktion abrechen, weil ich Mühe hatte, mit dem Baby nicht in der Strömung zu versinken», berichtet der Held später.

Die Mutter rief die Familie an, doch da waren schon alle tot

Mutter Louise J. (35) rettete ein Junggesellinnenabschied in Liverpool das Leben. Doch sie hatte eine Vorahnung. «Ich hatte das Gefühl, dass etwas nicht richtig war – ich weiß auch nicht, warum», sagte sie. Kurz vor dem Unglück hatte sie noch mit ihrer Schwester telefoniert. Bei ihrem zweiten Anruf nur etwas später konnte ihr Telefon keine Verbindung mehr herstellen. Zu diesem Zeitpunkt war ihre Familie bereits tot.

(L'essentiel/tas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sabrine am 25.11.2017 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    quel drame! reposez en paix et courage à la famille!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sabrine am 25.11.2017 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    quel drame! reposez en paix et courage à la famille!