Lieferprobleme

25. November 2021 13:13; Akt: 25.11.2021 14:27 Print

Briten fürchten Alkohol-​​Engpass zu Weihnachten

Die Briten sind bekanntermaßen ein trinkfestes Volk. Doch gerade zu Weihnachten drohen den Inselbewohnern ein trockene Feiertage. 

storybild

In Großbritannien könnte das Weihnachtsfest «trocken» ausfallen, befürchtet zumindest die britische Alkohol-Industrie. (Bild: Getty Images)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Großbritannien drohen trockene Feiertage. Das befürchtet zumindest die Alkoholindustrie. Genauer gesagt die britische Wein- und Spirituosenindustrie (WSTA). Diese warnt in einer Außendung vor einem Liefer- und Versorgungsengpass zu Weihnachten. Als Grund gibt die Innung den Mangel an Lkw-Fahrern an. "Unter unseren Mitgliedern wächst die Besorgnis, dass wir, wenn nicht dringende Maßnahmen ergriffen werden, noch tiefer in ein Lieferchaos geraten", heißt es gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. 

Schon jetzt gebe es große Verzögerungen bei den Lieferzeiten, heißt es. Als Folge davon würden die Kosten in die Höhe getrieben werden. Außerdem sei mit einer Einschränkung der Produktpalette für britische Konsumenten zu rechnen, zeichnet die WSTA ein tristes Bild. In einem Brief fordern 49 Unternehmen, darunter die britischen Niederlassungen von Moët Hennessy, Laurent-Perrier und Pernod Ricard, von Verkehrsminister Grant Shapps dringend Maßnahmen gegen den Fahrer-Mangel zu setzen.

Arbeitermangel als Brexit-Folge

Beobachter gingen noch im August von bis zu 100.000 fehlenden Fahrern aus. Dies wurde von Experten als unmittelbare Folge des Brexits, dem Austritt Großbritanniens aus der EU, betrachtet. Denn als Folge dessen verließen zahlreiche Angestellte aus Europa das Land. Nun sind komplizierte und teils auch kostspielige Visa-Verfahren notwendig, um in Großbritannien arbeiten zu dürfen.

Ein nicht ganz so pessimistisches Bild zeichnet die britische Regierung. Sie wiesen die Befürchtungen der Alkohol-Industrie zurück. Mit Unterbrechungen bei der Alkoholversorgung zu Weihnachten sei nicht zu rechnen. Außerdem habe die Regierung bereits 32 Schritte unternommen, «um die Herausforderungen für unsere Lieferketten zu bewältigen».

(L'essentiel/mr)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • en letzebuerger am 25.11.2021 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Schön ! Weniger Unfälle, weniger Tote.

Die neusten Leser-Kommentare

  • en letzebuerger am 25.11.2021 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Schön ! Weniger Unfälle, weniger Tote.