«Cancelled clown»

29. Oktober 2020 10:40; Akt: 29.10.2020 10:56 Print

Burger King disst zu Halloween McDonald's-​​Clown

Zu Halloween hat sich die Hamburger-Kette Burger King einen gruseligen Werbe-Stunt einfallen lassen – auf Kosten von Burger-Konkurrent McDonald’s und dessen Maskottchen.

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Betritt man derzeit in Dänemark und Schweden das Badezimmer von einigen ausgewählten Burger-King-Filialen, wartet eine Mutprobe auf den Kunden: Wagst du es, vor den Spiegel zu stehen und drei Mal hintereinander «cancelled clown» (etwa: gefeuerter Clown) zu sagen?

Pure Neugier dürfte die meisten Kunden dazu verführen. Einmal ausgesprochen, verdunkelt sich das Licht, ertönen unheimliche Geräusche – und das Clowngesicht von Ronald McDonald, das 2016 in den Ruhestand gegangene Maskottchen von Burger-Konkurrent McDonald’s, erscheint flackernd im Spiegel. Möglich macht den Stunt eine neue Stimm-Erkennungssoftware. Erkennt sie dreimal «cancelled clown», dimmt sie das Licht, sorgt für die Soundkulisse und projiziert visuelle Effekte inklusive des Bilds von Roland McDonald auf einen Spezialspiegel.

Die Kampagne, die eigens für Halloween kreiert wurde, wird von folgendem Text begleitet: «Vor einigen Jahren wurde ein spezieller Clown von seinem langjährigen Job in einer bestimmten Hamburgerkette gefeuert. Aber an diesem Halloween ist er zurück – in den WCs von Burger King. Wenn du es wagst, ihn zu rufen, könnte es sich lohnen.»

Immer wieder Seitenhiebe auf McDonald’s

Burger King greift gerne auf das einstige Aushängeschild seines Konkurrenten zurück: Im letzten Monat etwa veröffentlichte Burger King Finnland anlässlich der Pride Plakate, auf denen der König der Burger und Ronald McDonald sich küssen.

Auch in den USA hat Burger King ein Halloween-Special lanciert. So gab die Hamburgerkette eine «Scary Places»-Liste heraus: darauf sind ehemalige, verlassene Filialen von McDonald’s oder Wendy’s zu finden.

Wer es wagt, sich auf 100 Meter einem solchen Gruselort zu nähern, und dies auf der «Burger King»-App eingibt, dem steht ein gratis Whopper zu.

PR-Spezialisten kritisieren dies allerdings als geschmacklos angesichts der Konkurswelle, die viele Franchisen und Restaurants im Zug der Corona-Krise erfasst hat.

(L'essentiel/gux)

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