Lebensnotwendige OP

22. September 2020 21:34; Akt: 22.09.2020 21:45 Print

Covid-​​Patient in Mexiko bekommt neue Lunge

Ein 55-Jähriger, der sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, hat in Mexiko eine Lungentransplantation überstanden – und kann jetzt quasi ein normales Leben führen.

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Ein 55-jähriger Covid-Patient hat in Mexiko eine Lungentransplantation überstanden. (Bild: DPA/Hospital Christus Muguerza)

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In Mexiko ist nach Angaben eines Krankenhauses eine Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten geglückt. Nach einer Mitteilung vom Dienstag war der 55-Jährige bereits am 31. August im Privatkrankenhaus Christus Muguerza in der Stadt Monterrey sieben Stunden lang operiert worden. Er war demnach zuvor 52 Tage lang künstlich beatmet worden, nachdem er im Juni erkrankt war.

«Ohne die Transplantation war die Lebenserwartung des Patienten null», wurde der Chirurg Manuel Wong Jaén zitiert. Der Mann befinde sich auf dem Weg der Genesung. Er werde eine praktisch normale Lebensqualität haben.

Nach Angaben der Klinik soll es sich bei der OP um die erste erfolgreiche Lungentransplantation an einem Covid-19-Patienten in Lateinamerika gehandelt haben. Im Mai war in Wien die erste Lungentransplantation an einer Covid-Patientin in Europa geglückt. Auch in den USA hat es das schon gegeben.

(L'essentiel/dpa)

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