Liebesdrama in Kitzbühel

06. Oktober 2019 19:16; Akt: 06.10.2019 19:16 Print

Das Blutbad begann um 6 Uhr morgens

In der Nacht auf Sonntag erschoss der 25-jährige Andreas E. aus Eifersucht fünf Menschen. Chronologie eines Beziehungsdramas.

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Andreas E. (25) hat im österreichischen Kitzbühel seine Ex-Freundin Nadine H. (19), deren neuen Partner Florian J. (24) sowie drei Mitglieder ihrer Familie getötet. Motiv soll Eifersucht gewesen sein. Das Liebesdrama hatte bereits im Sommer begonnen.

Trennung vor zwei Monaten

Andreas E. und Nadine H. waren bis vor zwei Monaten ein Paar. Die beiden waren sogar verlobt gewesen, Andreas wohnte teilweise im Hause der Familie H., wo Nadine eine abgetrennte Wohnung hatte. Doch vor einigen Wochen machte Nadine Schluss mit dem 25-Jährigen.

Nadine hat einen neuen Freund

Am Samstagabend trifft Andreas auf seine Ex und ihren neuen Freund in einem Lokal in Kitzbühel. Der Neue, Florian J., ist ein bekannter Eishockey-Torhüter. Es kommt zum Streit, Andreas will eine Aussprache, aber Nadine weist ihn ab.

Andreas stürmt das Haus mitten in der Nacht

Um 4 Uhr morgens fährt Andreas zum Haus von Nadines Familie. Der Vater öffnet die Tür, es kommt zum einem kurzen Wortgefecht. Der Vater erklärt dem Ex seiner Tochter, dass die Beziehung zu Ende sei.

Nadines Vater weist ihn erneut ab

Andreas kehrt nach Hause und besorgt sich die Pistole seines Bruders, die dieser legal besaß und in einem Tresor aufbewahrte. Um 6 Uhr morgens fährt Andreas einmal mehr zum Hause der Hs. Wieder öffnet Nadines Vater die Tür und macht dem jungen Mann erneut klar, dass die Beziehung beendet sei. Andreas zielt auf den Mann und drückt ab, dann betritt er das Haus und erschießt Nadines Bruder und die Mutter. Anschließend verschafft er sich Zutritt zu Nadines Einliegerwohnung über den Balkon, schlägt mit einem Baseballschläger ein Fenster ein. Dort tötet Andreas auch das Pärchen.

Andreas stellt sich der Polizei

Nach der Bluttat stellt sich der 25-Jährige bei der örtlichen Polizei. «Ich habe soeben fünf Personen ermordet», sagte er den Polizisten, als er auf der Wache erschien. Er legt dabei die Pistole auf den Tisch. Er hat auch noch ein Messer dabei. Zum Tatzeitpunkt ist er nicht alkoholisiert.

Andreas E. wurde mittlerweile nach Innsbruck überstellt. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Untersuchungshaft beantragt.

(L'essentiel/kle)

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