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16. September 2018 14:06; Akt: 16.09.2018 19:10 Print

Das Netz spottet über diesen Sturm-​​Reporter

An der US-Ostküste stellen sich Wetterreporter Wind und Regen, um über Sturm Florence zu berichten. Einer davon hat dabei offenbar etwas übertrieben.

Auf Twitter hat das Video bereits über 19 Millionen Klicks. (Video: Tony scar. via Twitter)

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Meteorologe Mike Seidel steht eingepackt in Regenmontur mitten im Sturm Florence. Das Mikrophon umklammert, schildert er die Lage und versucht dabei seine Kapuze tiefer ins Gesicht zu ziehen. Er hat offensichtlich große Mühe, im starken Winden das Gleichgewicht zu halten.

Doch dann der irritierende Moment: Hinter dem Reporter laufen zwei Menschen sichtlich gelassen durch das Unwetter. Keiner von ihnen scheint auch nur annähernd so viel Mühe mit dem Sturm zu haben wie Mike Seidel.

«FakeWeatherNews!»

Auf Twitter ist eine hitzige Debatte wegen des Videos entstanden. Auf der einen Seite richtet sich viel Spott gegen den Reporter: «So dramatisch! Der Typ vom Wetterkanal kämpft um sein Leben, während zwei andere gemütlich an ihm vorbeispazieren», schreibt beispielsweise einer. «FakeWeatherNews!», kommentiert ein anderer.

Auf der anderen Seite echauffieren sich die User darüber, dass in einer Katastrophensituation derartige Aussagen gemacht werden. «Nichts ist falsch an einem Sturm, der bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat», twittert jemand. Auch wird kommentiert, dass es äußerst verwerflich sei, einen Reporter zu verspotten, der sein Leben riskiert, um live über den Sturm zu berichten. Das Video wurde bereits über 19 Millionen Mal angesehen.

Bildstrecke: Hurrikan Florence trifft auf die Ostküste

Regen kann noch Tage andauern

«Florence» ist zwar kein Hurrikan mehr, hat aber enorme Wassermassen an die Südostküste der USA getragen. Die Folgen sind enorm. Und noch ist das Unwetter nicht überstanden.

Der Wirbelsturm «Florence» hat große Gebiete an der Südostküste der USA unter Wasser gesetzt. Weite Landstriche der Bundesstaaten North Carolina und South Carolina waren am Samstag überschwemmt.

Nach Angaben von US-Medien waren fast eine Million Menschen in den beiden Staaten ohne Strom. Mindestens sechs Menschen kamen im Sturm und an seinen Folgen ums Leben. Der heftige Regen kann nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums noch Tage andauern - und damit die Überschwemmungen weiter verschlimmern.

(L'essentiel/kat)

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