In Florida gestrandet

29. April 2019 11:35; Akt: 29.04.2019 11:38 Print

Delfin frisst Plastikmüll und stirbt

In Florida musste ein gestrandeter Delfin eingeschläfert werden. Forscher fanden in seinem Bauch diverse Plastikabfälle.

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Der Delfin war am vergangenen Dienstag in Fort Myers Beach in Florida an den Strand gespült worden. Er sei abgemagert und in schlechtem Zustand gewesen, wie Fox News berichtet. Deshalb habe er vor Ort eingeschläfert werden müssen.

In seinem Magen wurden diverse Plastikabfälle gefunden. Zwei Plastiktüten und Stücke eines Ballons entdeckten die Biologen der Fish and Wildlife Conservation Commission bei der Untersuchung des toten Delfins. Dies schrieb die Organisation auf Facebook.

Plastikmüll reduzieren

Noch ist aber nicht gesichert, dass der Delfin tatsächlich am Müll im Magen starb. Die Forscher sprachen von einem «bedeutenden Fund», sagten gleichzeitig allerdings, dass es viele weitere Faktoren zu berücksichtigen gäbe, die das Stranden und den Tod des Delfins erklären könnten – so zum Beispiel mögliche Krankheiten.

Die Biologen wiesen jedoch daraufhin, dass der Müll im Bauch des Delfins die Notwendigkeit unterstreiche, Einweg-Plastik zu reduzieren. Auch Ballone seien für die Umwelt eine Belastung.

Die Fish and Wildlife Conservation Commission rät davon ab, gestrandete Meeressäuger zurück ins Meer zu schieben. Die Tiere würden oft in schlechtem Gesundheitszustand stranden und müssten behandelt werden. Statt selbst zu helfen, solle man die Organisation kontaktieren.

(L'essentiel/scl)

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