In den USA

08. September 2020 13:45; Akt: 08.09.2020 13:47 Print

Dementer Mann in letzter Sekunde vor Feuer gerettet

Ein Video zeigt Lawrence Peters seelenruhig im Wohnzimmer in seinem Sessel sitzend. Der demenzkranke Mann konnte vor den Flammen gerettet werden.

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Am Samstag wurden Aufnahmen von der Kamera eines Haussicherheitsdienstes aufgenommen. Sie hielten fest, wie ein Mann nach dem Feiern seines 88. Geburtstages seelenruhig in seinem Wohnzimmer im US-Bundesstaat Colorado sitzt. Doch dann bricht plötzlich ein Feuer aus. Eine der Geburtstagskerzen setzte die Vorhänge in seinem Wohnzimmer in Brand. Der an Demenz leidende Pensionist reagierte aber nicht.

Glücklicherweise kam eine Verwandte noch rechtzeitig in den Raum, bevor Schlimmeres passieren konnte. Sie hatte nämlich zuvor ihre Handtasche vergessen und kehrte zurück ins Wohnzimmer, um jene zu holen.

Opa habe Gefahr nicht erkannt

Peters' Enkel Aaron Richardville erklärte in einem Interview, dass sein Großvater das Feuer nicht wirklich registriert habe. Er habe die Gefahr nicht erkannt. Zurückzuführen sei das Verhalten auf die Demenz. «So läuft Demenz nun einmal ab», sagte der Enkelsohn.

Der Enkel erklärte den Ernst der Lage. Hätte seine Tante nämlich die Flammen zu dem Zeitpunkt nicht entdeckt und umgehend reagiert, wären sie nicht in der Lage gewesen, den Raum nur wenige Sekunden später überhaupt erst zu betreten. Innerhalb von nur zwei Minuten sei der Raum schon völlig abgebrannt und zerstört gewesen.

Rauchmelder defekt

In dem Haus befanden sich zu dem Zeitpunkt sogar mehrere Personen, allerdings in einem anderen Raum. Keiner war sich indes der Gefahr bewusst, die nur ein paar Meter von ihnen entfernt lauerte. Irgendjemand von den Angehörigen hatte wohl die Kerzen auf der Kommode im Wohnzimmer zurückgelassen. Als der Wind dann ein bisschen stärker wurde, fing der Vorhang Feuer. Die Flammen wurden innerhalb kürzester Zeit immer größer. Wie bekannt wurde, hatten die Rauchmelder offenbar auch nicht funktioniert – das Feuer blieb dadurch unbemerkt.

Peters wurde glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Am Ende ging für die sich in dem Haus befindenden Personen alles einigermaßen glimpflich aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Peters‘ Enkelsohn erzählte, dass das wohl das Beängstigendste bisher war, was er in seinem Leben erlebt habe.

(L'essentiel/sm)

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