Verpackungsmüll

25. Juni 2019 07:16; Akt: 25.06.2019 16:45 Print

McFlurry bekommt plastikfreie Verpackung

McDonald's hat das Prinzip Marketing verstanden und schafft den Plastikdeckel ab. Aber die Cola kommt auch weiterhin nicht ins Glas.

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Schluss mit Plastikdeckeln: Ab September gibt es den McFlurry in Großbritannien nur noch im Kartonbehälter. Die Fastfood-Kette will so Einwegplastik reduzieren. Auch beim Salat stellt das Unternehmen auf Karton um, wie das britische Portal «Metro» berichtet.

Das Unternehmen will so jährlich fast 500 Tonnen weniger Plastik verbrauchen. Ziel der Kette ist es, bis 2025 komplett auf erneuerbare oder wiederverwertete Materialien umzusteigen.

Löffel bleibt

Viele Konsumenten begrüßen den Schritt von McDonald's auf Twitter. Sie kritisieren jedoch, dass das Unternehmen weiterhin nicht-recycelbare Plastiklöffel für den McFlurry verwendet:

Und was ist mit dem Rest?

Der McFlurry soll wohl als Botschafter der Marke dienen. Denn Burger und Pommes werden auch weiterhin nicht auf Tellern serviert. Warum nicht wenigstens die Cola ins Glas kommt, erklärt McDonald's nicht.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Neon am 25.06.2019 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ja alles schön und toll aber da jetzt Karton benutzt wird heist es mehr Bäume fällen. So nicht gerade ökologish und wir sind wieder am anfang

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Neon am 25.06.2019 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ja alles schön und toll aber da jetzt Karton benutzt wird heist es mehr Bäume fällen. So nicht gerade ökologish und wir sind wieder am anfang

    • Lars am 28.06.2019 14:18 Report Diesen Beitrag melden

      Gibt es denn eine "perfekte" Lösung, die Sie sich da vorstellen, wo keine Ressourcen verwendet werden? Lieber sollte man doch einen nachwachsenden Rohstoff wie Holz/Papier als einen fossilen wie Plastik/Öl verwenden. Die nachhaltige Forstwirtschaft ist daher wohl nicht mit der Ölindustrie auf eine Stufe zu stellen.

    • Umweltschmutz durch Globalisierung! am 01.07.2019 08:29 Report Diesen Beitrag melden

      die Alternative heisst 'regional statt global' (um CO2 beim Transport einzusparen) und 'wiederbenutzen' statt nach einmaligem Gebrauch massenweise Plastikbehälter u -flaschen wegzuschmeissen ... Papier und Karton sind keine Alternative, weil wir deswegen den Regenwald abholzen und die unbezahlten unbezahlbaren Sauerstoffproduzenten für uns CO2produzenten geschlachtet werden, damit wir unsern Youghurtbecher einfach u bequem in den Abfalleimer wegschmeissen können u uns über dessen weiteren Verlauf keine Gedanken mehr zu machen brauchen ! ...

    • Lars am 01.07.2019 10:46 Report Diesen Beitrag melden

      Natürlich ist Müllvermeidung immernoch das ideal. Aus ökologischer sicht, sollte man gar nicht bei einem Fast-Food-Restaurant oder Take-Away Anbieter essen. Ich glaube aber nicht, dass eine regional produzierte Mehrweglösung für diese Form des Konsums realistisch ist. Ich persönlich kann nicht für Eis, Kaffee, Burger, Pommes, Brötchen, Currywurst, Suppe, Salat usw. ein passendes Geschirrset dabei haben. Zumal mir auch keine regional produzierte Lösung einfallen würde. Ideologisch bei ich bei Ihnen. In der Praxis allerdings werden die Anbieter eine ausgewogene Lösung finden müssen.

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