Brand in Kathedrale

16. April 2019 17:20; Akt: 18.04.2019 07:54 Print

Stadt Paris ehrt Retter von Notre-​​Dame

Die Pariser Kathedrale Notre-Dame hat gebrannt. Der Spitzturm brach zusammen, das Dach wurde zerstört. Präsident Macron ruft nun zu einem internationalen Architekturwettbewerb aus.

Die Feuerwehr erklärte am Dienstagmorgen das Feuer nach einem mehr als 12-stündigen Kampf als gelöscht. (Video: SDA)

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Das Wichtigste in Kürze:

• In der Notre-Dame in Paris hat ein Großbrand gewütet.
• Der kleine Spitzturm der Kathedrale ist eingestürzt.
• Der Dachstuhl wurde zerstört.
• Die Feuerwehr konnte die totale Zerstörung der Notre-Dame abwenden.
• Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle.

In der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris ist ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Über dem Wahrzeichen der französischen Hauptstadt war am Montagabend eine riesige Rauchsäule zu sehen, Flammen schlugen lichterloh aus dem Dachstuhl. Der kleine Spitzturm der Kathedrale brach zusammen. Dabei handelte sich um einen kleineren Turm in der Mitte des Daches.

Aus den beiden großen Türmen der Kathedrale drang schwarzer Rauch. Über mögliche Verletzte war zunächst nichts bekannt. Das Feuer löste auch außerhalb Frankreichs Entsetzen aus.

5.13 Uhr

Großer Festakt nach dem verheerenden Brand: Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will am Donnerstag die Retter der Kathedrale Notre-Dame ehren. Ihr Dank gilt vorab Feuerwehrleuten, die teilweise unter Einsatz ihres Lebens stundenlang gegen die Flammen kämpften.

3 Uhr

Bei der Feier vor dem Rathaus der Millionenmetropole werden neben der sozialistischen Politikerin auch Kathedralen-Direktor Patrick Chauvet und der Pariser Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet zu Wort kommen. Wie das Rathaus angekündigte, soll Musik des deutschen Komponisten Johann Sebastian Bach erklingen. Nach den katastrophalen Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den General Jean-Louis Georgelin zu seinem Sonderbeauftragten für den Wiederaufbau ernannt. Wie der Élyséepalast am späten Mittwochabend mitteilte, soll der hohe Militär bereits am Donnerstag seine Arbeit aufnehmen.

Macron hatte bereits angekündigt, dass die weltberühmte, über 850 Jahre alte Kirche innerhalb von fünf Jahren wiederaufgebaut werden soll. Der 41-Jährige will am Donnerstag Feuerwehrleute empfangen, die am Montagabend gegen die Flammen gekämpft hatten.

15.35 Uhr

Ein großes Hindernis beim Wiederaufbau der ausgebrannten Kathedrale Notre-Dame in Paris könnte der Fachkräftemangel werden. Laut «Le Figaro» sollen die Restaurierungsarbeiten bereits im September beginnen. «Wir benötigen bis dann 100 Steinmetzarbeiter, 150 Zimmerleute und 200 Dachdecker», sagte Jean-Claude Bellanger, Generalsekretär der Compagnons du Devoir, der französischen Zunft der Handwerkergesellen.

Auch was Materialien für den Wiederaufbau des Daches angeht, sind die Anforderungen sehr spezifisch. Als Notre-Dame vor acht Jahrhunderten gebaut wurde, wurden allein für die Struktur der Kathedrale 1300 Eichen verwendet. «Das entspricht etwa 300 Kubikmeter Holz», erklärt ein Sprecher der Charlois-Gruppe, dem französischen Lieferanten von Eichenholz.

Die Versicherungsgesellschaft Groupama hat 1300 Eichen aus ihren Wäldern in der Normandie bereits angeboten. Für eine originalgetreue Wiederherstellung müssen die Bäume spätestens im 19. Jahrhundert gepflanzt worden sein. Nicht nur das: Sie sollten eigentlich aus der Region Île-de-France stammen, wie Michel Druilhe, Präsident der Waldkooperative France Bois Forêt.

14.30 Uhr

Premierminister Édouard Philippe kündigt ein neues Gesetz an, dass Transparenz im Umgang mit den Spenden sicherstellen soll. «Jeder Euro, der für den Wiederaufbau von Notre-Dame eingezahlt wird, wird dafür eingesetzt – und für nichts anderes», sagte Philippe. Außerdem solle eine öffentliche Einrichtung den Wiederaufbau leiten. Nach dem zerstörerischen Feuer hatte es eine riesige Spendenbereitschaft weltweit gegeben.

14.25 Uhr

Frankreichs Präsident Macron will die durch den Brand teilweise zerstörte Kathedrale von Notre-Dame wiederaufbauen lassen. Dazu soll ein internationaler Architekturwettbewerb ausgerufen werden. Mit dem Wettbewerb solle darüber entschieden werden, ob und wie der kleine Spitzturm wieder aufgebaut wird, sagte Premierminister Édouard Philippe nach einer Regierungssitzung am Mittwoch. Ein neuer Turm müsse den «Techniken und Herausforderungen unser Zeit» standhalten. Der Spitzturm in der Mitte des Daches der weltberühmten Kathedrale war bei dem Brand am Montagabend in sich zusammengestürzt.

12.15 Uhr

Nach dem verheerenden Brand soll die Kathedrale innerhalb von fünf Jahren wiederaufgebaut werden. Über dieses Versprechen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beriet am Mittwoch das Kabinett.

Die erste Sitzung der französischen Regierung nach dem Brand war ausschliesslich Notre-Dame gewidmet. Dabei ging es auch um eine nationale Spendenaktion, wie der Elysée-Palast mitteilte.

Macron hatte am Dienstagabend bei einem Fernsehauftritt versprochen: «Wir werden die Kathedrale noch schöner als zuvor wieder aufbauen, und ich will, dass das in fünf Jahren geschafft ist.»

10.05 Uhr

Beim Wiederaufbau der durch den Großbrand schwer beschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame könnte der bisherige Holzdachstuhl durch eine Version aus Metall ersetzt werden. Experten verwiesen auf ähnliche Maßnahmen bei anderen zerstörten Kirchengebäuden.

Manche könnten sich nur einen originalgetreuen Wiederaufbau der Kathedrale vorstellen, sagte der Londoner Architekt Francis Maude. Er war nach dem schweren Brand im Schloss von Windsor in den Neunzigerjahren an dessen Restaurierung beteiligt gewesen. Tatsächlich aber sei das nur eine von mehreren Möglichkeiten. Maude nannte als Beispiel die im Ersten Weltkrieg beschädigte Kathedrale von Reims. Sie hat seitdem ein feuerbeständiges Stahldach.

Ähnlich sieht das auch der Kunsthistoriker Stephan Albrecht von der Universität Bamberg, zu dessen Forschungsschwerpunkten die Architektur von Notre-Dame gehört. Er sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», er könne sich nicht vorstellen, dass der Dachstuhl aus Holz nachgebaut werde. Die Baupläne aus dem 13. Jahrhundert seien nicht mehr verfügbar, es gebe nur «vage Zeichnungen».

Albrecht verwies auf den Stephansdom in Wien: Dessen hölzerner Dachstuhl war 1945 völlig abgebrannt und wurde durch eine Konstruktion aus Stahl ersetzt. «Das ist ein Riesenverlust, aber der Dachstuhl (von Notre-Dame) wird nachher ein anderer sein», sagte der Kunsthistoriker.

8.33 Uhr

Der Luxusmodekonzern Kering des französischen Milliardärs François-Henri Pinault sagte eine Spende von 100 Millionen Euro zu, ebenso wie der Ölkonzern Total. Der Luxus-Konzern LVHM und die Haupteigner des Kosmetikkonzerns L'Oréal, die Familie Bettencourt, wollen je 200 Millionen Euro spenden.

3.56 Uhr

Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat die frühere First Lady Michelle Obama den Parisern bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt Mut zugesprochen. «Notre Dame wird wieder aufgebaut», sagte Obama am Dienstag bei der Vorstellung ihrer Memoiren «Becoming: Meine Geschichte» in Paris. «Sie haben viel furchtbarere Bewährungsproben durchstehen müssen als viele von uns. Seien Sie stark und haben Sie Vertrauen.»

Michelle Obama bei einer ihrer Lesungen. (Archivbild: Keystone)

Die Frau des früheren US-Präsidenten Barack Obama sagte vor zahlreichen Zuhörern, sie habe nicht glauben können, dass die weltberühmte Kathedrale wirklich in Flammen steht. «Ich habe es erst begriffen, als ich die Bilder gesehen habe.»

Paris und Notre-Dame hätten für sie immer eine besondere Bedeutung gehabt. «Paris war meine erste internationale Erfahrung, als ich ein kleines Mädchen war.» Sie sei damals zur Kathedrale gegangen und habe in dem Viertel eine Crêpe mit Käse gegessen.

Michelle Obama befindet sich derzeit auf einer Lesereise für «Becoming: Meine Geschichte».

3.50 Uhr

Zwei der Firmen, die Teile der Notre-Dame vor dem Brand renoviert haben, waren bei dem französischen Unternehmen Axa versichert. Der Konzern teilte mit, auch einige der in der Kathedrale ausgestellten Reliquien und religiösen Kunstwerke seien bei Axa versichert.

Die eigenen Mitarbeiter kooperierten umfassend mit den Ermittlern, betonte das Unternehmen am Dienstag. Die Polizei hat inzwischen damit begonnen, die Arbeiter zu befragen, die an den Renovierungsarbeiten am Dach der Kathedrale beteiligten waren. Dort war das verheerende Feuer ausgebrochen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen Unfall und nicht um Brandstiftung handelte.

22.30 Uhr

Ein Axa-Sprecher wollte auf Anfrage keine Schätzungen abgeben, welche Kosten auf die Versicherung zukommen könnten. Versicherungsexperten hatten zuvor erklärt, dass für den Wiederaufbau in erster Linie wohl der französische Staat werde aufkommen müssen. Knapp eine Stunde bevor das Feuer in Notre-Dame ausbrach, machte Touristin Brooke Windsor aus Michigan ein Foto vor der Kathedrale. Auf dem Bild sind Passanten zu sehen, im Vordergrund ein Vater, der mit seiner kleinen Tochter spielt. Wie die 23-jährige Twitter-Userin selber schreibt, habe sie sich in dem Moment überlegt, den unbekannten Mann anzusprechen, um ihm das rührende Foto zu schicken. «Jetzt wünsche ich, dass ich das gemacht hätte. Twitter, wenn du ein wenig Magie kannst, hilf mir, ihn zu finden.» Innerhalb weniger Stunden wurde Windsors Bild über 166.000 Mal geteilt.

22.16 Uhr

Knapp eine Stunde bevor das Feuer in Notre-Dame ausbrach, machte Touristin Brooke Windsor aus Michigan ein Foto vor der Kathedrale. Auf dem Bild sind Passanten zu sehen, im Vordergrund ein Vater, der mit seiner kleinen Tochter spielt. Wie die 23-jährige Twitter-Userin selber schreibt, habe sie sich in dem Moment überlegt, den unbekannten Mann anzusprechen, um ihm das rührende Foto zu schicken. «Jetzt wünsche ich, dass ich das gemacht hätte. Twitter, wenn du ein wenig Magie kannst, hilf mir, ihn zu finden.» Innerhalb weniger Stunden wurde Windsors Bild über 166’000-mal geteilt.

21.13 Uhr

«Ein Jammer!», twitterte ein Feuerwehrmann, der an den Löscharbeiten in der Kathedrale von Notre-Dame beteiligt war. Sein Handyvideo (siehe oben) zeigt, wie es um das Dach des Gotteshauses steht. Die Flammen haben es komplett zerstört, etwas weiter weg ist die Stelle zu sehen, an der der Spitzenturm einstürzte.

20.50 Uhr

Der kupferne Hahn, ein Dachreiter der «Flèche», jener 96 Meter hohe eingestürzte Spitzturm, ist wiedergefunden worden, wie die französische Kulturministerin erklärt.

20.45 Uhr

Für den Wiederaufbau der Kathedrale braucht es viel Geld. Einige Unternehmen und französische Millionäre haben sich eingeschaltet und Spenden zugesagt. Eine Summe von rund 600 Millionen Euro soll schon bereitstehen.

20.10 Uhr

Macron will «eine noch schönere Notre-Dame» bauen und hofft, dass die Bauarbeiten «in fünf Jahren» abgeschlossen sein werden. «Wir werden handeln. Und wir werden Erfolg haben», sagt er.

20 Uhr

In einer sechsminütigen TV-Ansprache an das französische Volk würdigt der französische Präsident den Einsatz der über 400 Feuerwehrleute, die sich «in Lebensgefahr begeben» hätten.

19.30 Uhr

90 bis 95 Prozent aller Heiligtümer konnten aus der Kathedrale gerettet werden, berichtet das französische Portal «Les Echos». Nicht nur Pater Jean-Marc Fournier habe in einer heldenhaften Aktion die Dornenkrone Christi und weitere Reliquien gerettet, sondern auch einem Team bestehend aus zehn Feuerwehrmännern, Polizisten und Gemeindebeamten sei es zu verdanken, dass die meisten Schätze in Sicherheit sind. Sie sollen eine Menschenkette gebildet haben, um die Werke ins Pariser Rathaus zu transportieren.

Unter den zerstörten Kunstschätzen befinden sich allerdings vier der sogenannten «Grand Mays». Diese Ölgemälde wurden zwischen 1630 und 1707 von der Zunft der Pariser Goldschmiede jeden 1. Mai für Notre-Dame gespendet. Von den insgesamt 76 «Grands Mays» wurden zuletzt 13 in den Kapellen der Kirche ausgestellt. «Vier großformatige Gemälde, darunter eines von Laurent de La Hyre, wurden zerstört», sagte Maxime Cumunel, Generalsekretär des Observatoriums für religiöses Erbe

17.20 Uhr

Ein Video von Montagabend (siehe oben) zeigt Feuerwehrleute, die den Schaden in der Kathedrale von Notre-Dame begutachten. Das Gebäude liegt in Schutt und Asche, vom Dach rieselt die letzte Glut.

Dennoch gab der französische Innenstaatsekretär Laurent Nuñez am Montagmorgen teilweise Entwarnung für das historische Bauwerk: «Im Ganzen hält die Struktur stand.» Die Mauern, die beiden monumentalen Türme und die drei Fensterrosen blieben weitgehend unbeschädigt. Allerdings seien Schäden im Gewölbe und einem Giebel im nördlichen Querschiff entdeckt worden, sagte Nuñez. Der Giebel müsse deshalb abgesichert worden. Fünf Gebäude in der Nachbarschaft der Kathedrale seien evakuiert worden.

16.15 Uhr

Pater Jean-Marc Fournier, Seelsorger der Feuerwehr von Paris, rannte während des Brandes in die Kathedrale, um Heiligtümer zu retten. Wie «Catholic Arena» auf Twitter schrieb, rettete Fournier die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, und andere Reliquien des Allerheiligsten Sakraments.

12.57 Uhr

Die Pariser Staatsanwaltschaft geht weiter davon aus, das der verheerende Brand in der Kathedrale Notre-Dame auf einem Unfall beruht. «Nichts weist derzeit in die Richtung einer vorsätzlichen Tat», sagte der Pariser Staatsanwalt Rémy Heitz am Dienstag. Rund 50 Ermittler suchen aktuell nach der Brandursache.

Es habe am Montag zwei Mal Alarm gegeben: Einmal um 18:20 Uhr, dabei seiner aber bei einer Überprüfung kein Feuer entdeckt worden. Der zweite Alarm wurde um 18:43 Uhr ausgelöst. Dann sei der Brand im Dachstuhl entdeckt worden.

12.33 Uhr

Rund 400 Beamte der Feuerwehr standen im Einsatz. Sie dokumentierten ihren Einsatz auf Twitter.

12.05 Uhr

Ermittler gehen in der Brandursache von einem Unfall aus. Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärt hierzu, dass «nichts auf eine beabsichtigte Handlung hindeute».

11 Uhr

Rund 400 Beamte der Feuerwehr waren vor Ort. Sie dokumentierten ihren Einsatz auf Twitter.

10.10 Uhr

Noch immer ist unklar, wieso das Dach der berühmten Kathedrale Feuer fing. Wie Le Parisien schreibt, prüfen die Ermittler, ob Schweißarbeiten die Katastrophe auslösten. An der Notre-Dame fanden Renovierungsarbeiten statt, die bis 2027 dauern sollten. Als das Feuer ausbrach, waren die Arbeiter bereits nicht mehr am Werk. Da die Dachkonstruktion hauptsächlich aus altem Holz bestand, würde allerdings ein Funke reichen, um den Brand auszulösen. Ein Experte zur französischen Zeitung: «Die Notre-Dame ist eine riesige Streichholzschachtel.»

9.20 Uhr

Auch die Gläubigen in Luxemburg stehen unter Schock. In der Kathedrale in der Hauptstadt findet während der Messe am Mittwochabend eine Schweigeminute statt.

8.41 Uhr

Eine internationale Geberkonferenz soll für den angestrebten Wiederaufbau der Pariser Kathedrale Notre-Dame Geld sammeln. Einen entsprechenden Vorschlag verkündete die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, über ihren Twitter-Account.

Auch erste Großspender haben bereits ihre Bereitschaft an der Mitfinanzierung bekräftigt. Die Familie des französischen Unternehmers und Milliardärs Bernard Arnault kündigte über Arnaults Luxuslabel LVMH an, sich mit 200 Millionen Euro an der Rekonstruktion beteiligen zu wollen.

Zudem will die Gruppe, zu der unter anderem die Marken Moët Hennessy und Louis Vuitton zählen, ihre Teams bei Kreativität, Architektur oder Finanzen zur Verfügung stellen.

Zuvor hatte bereits die französische Milliardärsfamilie Pinault 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau versprochen. Der Geschäftsmann François-Henri Pinault verkündete, er und sein Vater François Pinault hätten entschieden, dass die Familien-Holding Artemis den Betrag bereitstellen werde, um sich an der Anstrengung zum Wiederaufbau von Notre-Dame zu beteiligen.

7.40 Uhr

Bei den Löscharbeiten der Pariser Kathedrale Notre-Dame war die Feuerwehr der französischen Hauptstadt in großer Sorge um die beiden Türme des massiven Baus. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, sagte der Sprecher der Pariser Feuerwehr, Gabriel Plus, am Dienstag der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Zu Beginn der Löscharbeiten sei es nicht übereilt gewesen, einen Zusammenbruch der Strukturen zu bedenken.

Im Südturm hängt die 13 Tonnen schwer geschätzte Glocke Emmanuel. Sie ist die größte der 10 Glocken in Notre-Dame und wurde 1685 gegossen.

7.26 Uhr

Das Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame ist nach Angaben von Frankreichs Innenministerium unter Kontrolle. Die Brandgefahr sei gebannt, nun müsse man schauen, wie die Struktur des Gebäudes dem schweren Brand standhalten werde.

Das sagte der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, am frühen Dienstagmorgen dem Sender BFM TV. Experten und Architekten wollten am Morgen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, so Nuñez.

Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz. Bei dem Brand sei ein Feuerwehrmann leicht verletzt worden, sagte Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet. «Wir hatten großes Glück.»

7.23 Uhr

Wie «CNN» berichtet, wurden die Bäume, welche in Notre Dame verbaut sind, in den Jahren 1160 bis 1170 gefällt. Somit trugen die Balken 850 Jahre lang die Dachstruktur der Kathedrale. Nun sind sie wohl komplett verbrannt.

7 Uhr

Auch der ehemalige US-Präsident Brack Obama zeigt sich erschüttert über den Brand des Pariser Denkmals: «Notre Dame ist einer der größten Schätze der Welt, und wir denken an das französische Volk. Es liegt in unserer Natur zu trauern, wenn wir die Geschichte verloren sehen - aber es liegt auch in unserer Natur, alles wieder aufzubauen, so gut wir es können.»

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, es sei «schrecklich», dem «massiven Brand» zuzusehen - und sorgte zugleich mit dem Vorschlag für Kopfschütteln, Löschflugzeuge einzusetzen. Der französische Zivilschutz stellte klar, dass die Wucht der Wassermassen das gesamte Kirchengebäude zum Einsturz bringen könnte.

6.50 Uhr

Nach dem verheerenden Brand in der weltberühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame wird das Ausmaß der Zerstörung klar. Ein Feuerwehrsprecher sprach in der Nacht auf Dienstag von «dramatischen» Schäden: Die Flammen zerstörten demnach weite Teile des Daches und brachten einen Kirchturm zum Einsturz. Die Struktur der gotischen Kathedrale und die Fasse mit den beiden Haupttürmen konnte aber gerettet werden. Präsident Emmanuel Macron versprach einen Wiederaufbau des Gotteshauses im Herzen der französischen Hauptstadt.

3.25 Uhr

Die Feuerwehr hat den verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame nach mehrstündigen Löscharbeiten bis zum frühen Dienstagmorgen unter Kontrolle gebracht. Das berichteten die Zeitungen «Le Figaro» und «Le Parisien» übereinstimmend auf ihren Online-Seiten unter Berufung auf die Feuerwehr. Es gebe aber noch einige Brandherde, die gelöscht werden müssten.

Das genaue Ausmaß der Zerstörungen war in der Nacht noch nicht bekannt.

1.06 Uhr

Einem Journalisten der Zeitung «Marianne» ist es gelungen, ein Bild in der Notre-Dame zu machen.

0.56 Uhr

Die französische Milliardärsfamilie Pinault verspricht 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau der von Flammen verwüsteten Kathedrale Notre-Dame. Das gab in der Nacht auf Dienstag François-Henri Pinault bekannt, der Chef des Luxusmodekonzerns Kering (Gucci, Saint Laurent, Balenciaga). Er und sein Vater François Pinault hätten beschlossen, 100 Millionen Euro aus der Familien-Finanzholding Artemis für den Wiederaufbau der weltberühmten Kathedrale bereitzustellen.

Die Pinaults gehören zu den reichsten Franzosen. Das Magazin «Forbes» sieht François Pinault und seine Familie mit einem Vermögen von rund 26 Milliarden Euro in Frankreich auf Platz drei. Der 82-jährige François Pinault ist auch als Kunstsammler bekannt.

0.53 Uhr

Die deutsche Kanzlerin hat über ihren Sprecher ausrichten lassen: «Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden.»

Weitere Politiker haben sich geäußert:

Auch Sportler äußerten sich:

0.50 Uhr

Eine der wichtigsten Reliquien der katholischen Kirche ist aus der brennenden Kathedrale Notre-Dame gerettet worden. Es handele sich dabei um die Dornenkrone, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben soll, sagte Patrick Chauvet, Direktor der Kathedrale vor Journalisten.

Sie gilt als eine der wertvollsten Reliquien, die in der Kathedrale aufbewahrt werden, wie es auf der Webseite von Notre-Dame heißt. Die Flammen hätten den Kirchenschatz nicht erreicht.

0.18 Uhr

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat versichert, dass die von einem Brand verwüstete Pariser Kathedrale Notre-Dame wieder aufgebaut wird. «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte Macron am späten Montagabend am Ort des Geschehens.

Das Schlimmste sei bei dem Brand verhindert worden, denn die Fassade und die beiden Haupttürme seien nicht zusammengestürzt. Der Kampf gegen das Feuer sei aber noch nicht vollständig gewonnen. Mit Blick auf das historische Bauwerk sagte der 41-Jährige: «Es ist das Epizentrum unseres Lebens.»

22.59 Uhr

Die französischen Behörden gehen davon aus, dass sie die in Flammen stehende Kathedrale Notre-Dame vor der vollständigen Zerstörung bewahren können. Ein Vertreter der Feuerwehr sagte am Montag, die Gebäudestruktur sei «vor der vollkommenen Zerstörung gerettet worden».

Das gelte auch für die beiden Haupttürme. Die gotische Kirche könne «in ihrer Gesamtheit erhalten» werden, sagte der Leiter der rund 400 Einsatzkräfte, Jean-Claude Gallet, in der französischen Hauptstadt.

«Die Intensität des Feuers hat nachgelassen», sagte der französische Innenstaatsekretär Laurent Nuñez. Die Gefahr eines Einsturzes des nördlichen Glockenturms ist nach seinen Angaben vorerst gebannt. Angesichts des Ausmaßes der Flammen rief er aber dazu auf, «extrem vorsichtig» zu bleiben. Es werde noch drei bis vier Stunden dauern, bis der Brand eingedämmt sei.

22.56 Uhr

Wie die Feuerwehr mitteilt, versuche man gerade den hinteren Teil der Kathedrale zu retten. Dort befinden sich die wertvollsten Kunstschätze. Man sei dabei, diese aus dem Gebäude in einen Schutzraum zu tragen.

22.43 Uhr

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat Frankreich auf Twitter sein Mitgefühl ausgesprochen: «Es liegt in unserer Natur zu trauern, wenn wir einen Teil unserer Geschichte verlieren - aber es liegt auch in unserer Natur Dinge wieder aufzubauen.»

22.28 Uhr

Ein Drohnenbild der Feuerwehr zeigt, wie sich die Flammen im Inneren der Kathedrale ausbreiten.

22.05 Uhr

Frankreichs Premierminister hat sich entschlossen über den Kampf gegen die Flammen in der Pariser Kathedrale Notre-Dame geäußert. «Unsere Traurigkeit ist unbeschreiblich, aber wir kämpfen immer noch. An diesem Abend kämpfen die Feuerwehrleute heldenhaft gegen das Feuer», schrieb Édouard Philippe am Montagabend auf Twitter.

22.01 Uhr

«Die Rettung von Notre-Dame kann trotz 400 Feuerwehrleuten nicht garantiert werden», sagte der französische Innenminister Laurent Nuñez vor den Medien.

Man sei nicht sicher, ob die Ausbreitung des Feuers am nördlichen Glockenturm gestoppt werden könne. Laut Nuñez könnte der Turm einstürzen.

21.57 Uhr

Der ehemalige Premierminister François Fillon versprach, dass Paris seine Kathedrale rekonstruieren werden «Notre-Dame brennt, Paris weint. (...) Wir haben sie so geliebt, dass wir sie wieder aufbauen werden», schrieb er.

21.53 Uhr

Der Vatikan hat mit Bestürzung auf das verheerende Feuer in der Kathedrale Notre-Dame in Paris reagiert. «Der Heilige Stuhl hat die Nachricht des entsetzlichen Brandes, der die Kathedrale von Notre-Dame, Symbol der Christenheit in Frankreich und der Welt, verwüstet hat, mit Schock und Trauer aufgenommen», erklärte Papst-Sprecher Alessandro Gisotti am Montagabend. «Wir drücken die Nähe zu den französischen Katholiken und den Einwohnern von Paris aus und sichern den Feuerwehrleuten und denjenigen, die alles tun, um diese dramatische Situation zu bewältigen, unsere Gebete zu.»

21.48 Uhr

Mehrere Medien berichten, dass auch einer der Haupttürme Feuer gefangen habe. Laut der Bild-Zeitung drang schwarzer Rauch sogar aus beiden großen Türmen der Kathedrale.

21.30 Uhr

Der Pariser Staatsanwalt hat ein Ermittlungsverfahren eröffnet, um die Ursachen für das gewaltsame Feuer zu ermitteln, wie Le Figaro berichtet.

21.27 Uhr

Die Feuerwehr von Paris führt einen Kampf gegen die Uhr. Löschwagen aus ganz Paris rasten zur Isle de la Cité, der Insel inmitten der Seine, auf der Notre-Dame steht, um bei den schwierigen Löscharbeiten der Kathedrale zu helfen. «Alles brennt», sagte der Sprecher von Notre-Dame, André Finot. «Von dem Dachstuhl, der zu einem Teil aus dem 19. Jahrhundert und zum anderen Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt, wird nichts übrig bleiben».

«Meine Kollegen würden sehr wahrscheinlich lieber hineingehen, aber das Ziel ist, keine Männer zu verlieren», sagte ein Feuerwehrmann zu Le Figaro. 400 Feuerwehrmänner seien vor Ort. Derzeit verwendeten seine Leute «große Leitern mit gelenkigen Hubarmen».

21.00 Uhr

«Alles brennt», sagte der Sprecher von Notre Dame, André Finot. «Von dem Dachstuhl, der zu einem Teil aus dem 19. Jahrhundert und zum anderen Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt, wird nichts übrig bleiben». Ob die Flammen auch das Gewölbe erreichen werden, das die Kathedrale schützt, sei noch unklar.

20.56 Uhr

Wegen des verheerenden Brandes in der Pariser Kathedrale Notre-Dame will sich Staatschef Emmanuel Macron an den Ort des Geschehens begeben. Das bestätigten Élyséekreise der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend auf Anfrage. Macron hatte zuvor eine wichtige für 20.00 Uhr geplante TV-Ansprache wegen des Unglücks kurzfristig abgesagt. Auf Twitter schrieb er, er sei in Gedanken bei «allen Katholiken und allen Franzosen. Wie alle unsere Landsleute bin ich heute Abend traurig, diesen Teil von uns brennen zu sehen.»

20.55 Uhr

US-Präsident Donald Trump twitterte seinen Vorschlag für eine rasche Löschung des Feuers: «Es ist schrecklich, das massive Feuer in der Kathedrale Notre Dame in Paris zu sehen. Vielleicht könnten fliegende Wassertanker verwendet werden, um es zu löschen. Man muss schnell handeln!»

20.51 Uhr

Bei dem Brand der berühmten Pariser Kathedrale Notre-Dame geht die Polizei zunächst nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Montagabend. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

20.46 Uhr

Die Bundesregierung und deutsche Politiker haben bestürzt auf den Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame reagiert. «Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen», schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Montagabend auf Twitter. «Notre-Dame ist ein Symbol Frankreichs und unserer europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden.»

Vizekanzler Olaf Scholz teilte auf Twitter mit, er hoffe, dass es der Feuerwehr rasch gelingt, den Brand einzudämmen und das Wahrzeichen zu retten. Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber sprach auf Twitter auf Französisch von einer «tiefen Traurigkeit» angesichts der «furchtbaren Bilder» aus Paris: «Aus ganzem Herzen mit den Französinnen und den Franzosen.»

20.29 Uhr

Xavier Bettel hat die brennende Kathedrale Notre-Dame auf Twitter kommentiert: «Wie traurig ist es, dieses historische Denkmal, das Symbol von Paris und der Geschichte Frankreichs vor unseren Augen in Flammen zu sehen.»

«Komische Stimmung»

Ein Leser-Reporter ist in Paris und hat den Brand vom Hotel aus gesehen. «Sofort sind alle zum Fenster gerannt. Die Brücken haben sich gefüllt mit Menschen. Es herrscht eine ganz komische Stimmung», sagt er.

Vor allem die Hotel-Mitarbeiter hätte der Brand getroffen. «Nachdem was in dieser Stadt schon alles passiert ist, trifft es nun ausgerechnet auch noch Notre-Dame», so der Leser-Reporter.

Der Feuerwehr und einem Sprecher von Notre-Dame zufolge brach der Brand gegen 18.50 Uhr auf dem Dachboden der Kathedrale aus. Sie wird zur Zeit aufwändig restauriert. Laut Feuerwehr könnte der Brand mit den Arbeiten zusammenhängen.

Auch die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, äussert sich zum Brand und ruft die Bevölkerung dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen zu respektieren.

Notre-Dame ist eine der Pariser Top-Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen von Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Île de la Cité. Ihre Geschichte reicht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Fast 200 Jahre vergingen bis zur Fertigstellung.

Die Dimensionen der im gotischen Stil konstruierten und der Jungfrau Maria geweihten Kirche mit ihren beiden majestätischen Türmen sind gewaltig: 127 Meter lang, 40 Meter breit und bis zu 33 Meter hoch.

Update folgt

(L'essentiel/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Packito am 16.04.2019 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Je suis triste de voir que Notre Dame de Paris a brulé. Mes pensées vont au peuple français et a tous les catholiques. Muss aber noch hinzufügen an all die hier nicht angebrachte Kommentare geschrieben haben dass solche Kommentare mich wütend und traurig machen. Einfach überflüssig solche Kommentare ihr sollt euch schämen.

  • Dusninja am 16.04.2019 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Was mich ein bisschen wundert: Am hinteren Teil hat man relativ früh ein Hubrettungsfahrzeug im hinteren Teil gesehen, bei den Türmen habe ich fast 1 Stunde später erst Löscharbeiten gesehen. Dann scheinen die Hubleitern wohl nur bis 32m zu gehen, bei einer Stadt wie Paris hätte ich ja mindestens ein Spezialfzg mit 90m oder + erwartet. Gibts bei RWE in AC. Und im Moma hat die ehem. Dombaumeisterin von Köln sich gewundert, dass das Holz evtl nicht geschützt ist. Aber diese "Wahrheit" werden wir von Macron wohl nie erfahren. Zeit für Mediapart. Was jetzt nicht die Leist. d. SPdP schmälern soll.

  • jimbo am 16.04.2019 22:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de Macron hätt besser dat Geld vir seng Leit auszeginn! Am Vatikan steet genuch Gold ronderem Stepps ze fänken...

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lol am 17.04.2019 19:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nein dass war kein Albtraum genau so wenig wie 9/11 oder Titanic 01110010101101010010001010101010100101010100100101001010010110100010010100100110100100 Wartet nur ab es kommt bald mehr....

  • Mr Crabs. am 17.04.2019 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kann man wieder aufbauen. Also,bleibt mal alle locker.

  • jimbo am 16.04.2019 22:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    de Macron hätt besser dat Geld vir seng Leit auszeginn! Am Vatikan steet genuch Gold ronderem Stepps ze fänken...

    • Carlo am 17.04.2019 07:13 Report Diesen Beitrag melden

      15 Millioune Besicher gi net do an d'Mass, mee kommen en eemoolegt Gebai kucken. Wann et Leit gëtt déi keng Kultur hunn, wëllt dat net sien dass een deenen Aaneren all se soll virenthalen.

    • Kirchenkultur=patriarchal Phalluskultur am 18.04.2019 07:51 Report Diesen Beitrag melden

      @Carlo ... firwat muss een alles gudd fannen, wat de Mënsch gemach huët oder mëcht???!!! ... mat senger sougenannter Kultur (wat néicht anëscht heescht, wéih alles, wat de Mënsch hei op der Erd veronstallt huët) ... ënnerdrëckt hiën all déih aner, déih fannen, dat hiër Kultur besser ass a fënd, dat hiën aner Kulturen därf dowéinst zerstéiëren ... et wär wirklëch eng gudd Idee, wann d'Kirchen mol hier Stëpsfänker verklappen, fir déih sie d'Gold op der ganzer Welt geklaut hun ... fir hiër Dame ... an déih massiv gespendten Suën géifen un déih Leit goën, déih se brauchen fir ze iwerliëwen ...

    • Carlo am 18.04.2019 11:36 Report Diesen Beitrag melden

      @Kichen...Phalluskultur. E Staatssystem deen ob Spenden an Almosen berouht, ass genee esou bereet Ongerechtegkeet z’akzeptéieren. Aarmut schaaft ee net mat Spenden aus der Welt, mee mat méi gerecht Verdeele vum Räichtum. Laut Ärem Kredo, sollte mer erëm ouni Kultut zeréck an d’Höhlen an d‘Welt wär erëm an der Reih ... après-vous.

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  • Dusninja am 16.04.2019 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Was mich ein bisschen wundert: Am hinteren Teil hat man relativ früh ein Hubrettungsfahrzeug im hinteren Teil gesehen, bei den Türmen habe ich fast 1 Stunde später erst Löscharbeiten gesehen. Dann scheinen die Hubleitern wohl nur bis 32m zu gehen, bei einer Stadt wie Paris hätte ich ja mindestens ein Spezialfzg mit 90m oder + erwartet. Gibts bei RWE in AC. Und im Moma hat die ehem. Dombaumeisterin von Köln sich gewundert, dass das Holz evtl nicht geschützt ist. Aber diese "Wahrheit" werden wir von Macron wohl nie erfahren. Zeit für Mediapart. Was jetzt nicht die Leist. d. SPdP schmälern soll.

  • Packito am 16.04.2019 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Je suis triste de voir que Notre Dame de Paris a brulé. Mes pensées vont au peuple français et a tous les catholiques. Muss aber noch hinzufügen an all die hier nicht angebrachte Kommentare geschrieben haben dass solche Kommentare mich wütend und traurig machen. Einfach überflüssig solche Kommentare ihr sollt euch schämen.