Australisches Outback

11. Januar 2019 12:48; Akt: 11.01.2019 13:36 Print

Deutsche Urlauberin seit Neujahr vermisst

Eine 62-Jährige wird seit dem Jahreswechsel in Australien vermisst. Die Chancen, die Wandertouristin bei Temperaturen von mehr als 40 Grad lebend zu finden, sind gering.

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Die 62-Jährige ist nicht die erste Touristin, die im australischen Outback verloren geht. 2018 starb ein 32-jähriger US-Amerikaner und im Februar 2017 ein deutsches Rentnerpaar. (Bild: DPA/wa Police)

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Eine Frau aus Köln wird seit dem Jahreswechsel in Australien vermisst. Die 62-Jährige, die in Australien Urlaub machte, sei zuletzt am Neujahrstag gesehen worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Köln. «Wir haben alle erforderlichen Daten an die Kollegen in Australien übermittelt.» Nach Angaben der örtlichen Polizei wurde die Frau zuletzt gesehen, als sie sich am Morgen des 1. Januar von einem Hotel der Stadt Alice Springs aus auf den Weg zu einer Wanderung machte. Dass die 62-Jährige aus Köln stammt, hatte zuvor die Rheinische Post berichtet.

Alice Springs ist die einzige größere Ortschaft im australischen Outback, dem nur wenig besiedelten Hinterland im Zentrum Australiens. Die Temperaturen erreichen dort tagsüber derzeit mehr als 40 Grad.

Tourist stirbt während Hitzewelle

Das Verschwinden der Frau fiel erst nach einigen Tagen auf, weil sie nicht mehr in ihre Unterkunft zurückgekehrt war. Ursprünglich hätte sie dort am 5. Januar auschecken sollen. Die Polizei leitete daraufhin eine großangelegte Suche ein, auch mit Hilfe einer Drohne. Auf Bildern einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie die Frau in knielangen Jeans, rotkarierter Bluse und mit rotem Rucksack auf dem Rücken ihr Hotel verlässt.

Im australischen Outback kommt es immer wieder vor, dass Touristen verloren gehen. Während einer Hitzewelle im Januar 2018 starb dort ein 32 Jahre alter US-Amerikaner. Im Februar 2017 kam ein deutsches Rentnerpaar von einem Wanderausflug nicht mehr zurück.

(L'essentiel/dpa)

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