Freundin trauert auf Facebook

23. September 2019 07:19; Akt: 23.09.2019 07:21 Print

Dieser Heiratsantrag endete tödlich

Die Traumferien in Tansania wurden für ein Paar zum Albtraum. Steven Weber wollte seiner Freundin einen Unterwasser-Heiratsantrag machen und starb dabei.

Ein Amerikaner macht bei einem Tauchgang seiner Partnerin einen Antrag und taucht danach nie mehr auf. (Video: Kenesha Antoine via Storyful)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine romantische Idee mit tragischem Ausgang: Steven Weber aus dem US-Bundesstaat Louisiana machte bei einem Tauchgang in Tansania seiner Freundin Kenesha Antoine einen Antrag und tauchte danach nie mehr auf.

Medienberichten zufolge machte das Paar Ferien in einer schwimmenden Hütte mit Unterwasserbett, von dem aus man am Fenster vorbeischwimmende Fischschwärme beobachten kann.

Heiratsantrag auf Facebook gepostet

Antoine hatte den Heiratsantrag videotechnisch vom Unterwasser-Schlafzimmer aus festgehalten und auf Facebook gepostet. In der Aufnahme ist zu sehen, wie Weber ans Fenster heranschwimmt und einen Zettel an die Scheibe hält.

Darauf steht: «Ich kann nicht lange genug den Atem anhalten, um dir alles zu sagen, was ich an dir liebe. Aber alles, was ich an dir liebe, liebe ich jeden Tag mehr.» Dann dreht er den Zettel um: «Willst du mich heiraten?»

«Ich werde dich heiraten»

Schließlich zieht er einen Ring aus der Badehose. Im Video hört man Antoine lachen und jubeln. Man sieht noch, wie Weber Richtung Wasseroberfläche schwimmt. Danach bricht das Video ab.

Erst auf Facebook teilt Antoine mit: «Du bist nie aus diesen Tiefen aufgetaucht, also hast du nie meine Antwort gehört. Ja! Ja! Eine Million Mal ja. Ich werde dich heiraten! Wir konnten uns nie umarmen und zusammen feiern, weil der schönste Tag unseres Lebens zum schrecklichsten wurde.»

Sie fügt an: «Ich werde dich finden und dich im nächsten Leben heiraten, und im nächsten, und im nächsten, und im nächsten, und im nächsten, und im nächsten... Ich liebe dich so sehr und werde es immer tun.»

Am Freitag teilte ein Beamter des US-Außenministeriums mit, dass man «über den Tod eines US-Bürgers in Tansania informiert» sei: «Wir sprechen der Familie unser aufrichtiges Beileid aus und bieten konsularische Unterstützung an», sagte der Beamte zum «The Advocate».

(L'essentiel/mon)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.