«Happy Fish»

01. Juli 2021 13:56; Akt: 01.07.2021 14:06 Print

Dieser TikTok-​​Trend ist grausame Tierquälerei

Auf der Videoplattform TikTok werden neuerdings Stachelrochen gekitzelt – doch die Tiere lachen nicht, sondern kämpfen um ihr Leben.

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Dieser Stachelrochen lacht nicht, sondern kämpft um sein Leben. (Bild: @mafishguy/TikTok)

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Immer wieder gehen auf der Video-Plattform TikTok Trends viral. Meistens handelt es sich dabei um Challenges, die weltweit die Runde machen – doch nicht in diesem Fall: In diversen Clips ist zu sehen, wie Stachelrochen auf dem Rück liegen und von Menschen gekitzelt werden. Die Tiere krümmen sich und reißen den Mund auf – ein vermeintliches Lächeln in den Gesichtern der Meeresbewohners. Tatsächlich kämpfen diese jedoch gerade um ihr Leben – und finden die Situation alles andere als zum Lachen.

«Dieser Stachelrochen erstickt eindeutig. Die wissenschaftliche Literatur ist ziemlich klar. Wie alle Fische haben Stachelrochen die Fähigkeit, Schmerzen zu empfinden. Anatomisch, physiologisch und biologisch ist das Schmerzsystem bei Fischen praktisch das gleiche wie bei Vögeln und Säugetieren», erklärt Ben Williamson, Programmdirektor der Non-Profit-Organisation «World Animal Protection» in den USA, gegenüber dem US-Magazin Insider. Der TikTok-Trend sei schlicht und einfach Tierquälerei.

@mafishguy

Nothing to see here....just #tickling a #fish and making him #laugh

♬ original sound - Fishing Guy

Nein, kein «Happy Fish»

Ausgelöst hat diesen grausamen Trend der TikTok-User @mafishguy – ein Fischer. Sein Video wurde bereits über 100 Millionen Mal angesehen. Mittlerweile kursieren zahlreiche solcher Videos mit dem Titel «Wie kitzelt man einen Rochen» auf der Plattform. Traurig: Die TikToker scheinen sich der Grausamkeit ihres Handelns gar nicht bewusst zu sein. «Happy Fish» oder «Einfach einen Fisch kitzeln und ihn zum Lachen bringen» schreiben sie dazu.

Doch Williams hat eine klare Message an sie: «Wie alle Wildtiere sollten Stachelrochen in Ruhe gelassen werden, um ihr Leben in Frieden zu leben, frei von menschlichen Eingriffen und schädlichen Hobbys, wie dem Sportfischen.»

(L'essentiel/kiky)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • veritis am 01.07.2021 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    et oui... tiktok est fait pour les glands. le pire est que rien est fait pour arrêter ce mouvement de la connerie

  • Yes am 01.07.2021 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur noch krank

  • Trop souvent censuré par L'Essentiel am 01.07.2021 17:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lasst uns einfach diese blöde Sozialnetze boycotten und basta...

Die neusten Leser-Kommentare

  • @@@ am 02.07.2021 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Je n'appellerais pas vraiment cela de la torture animale... La vidéo est toute mignonne et l'intention n'est clairement pas de faire mal au poisson. Il y a quand même une différence entre "chatouiller" une sole et jeter un chaton contre un mur. Il faut relativiser un peu... non ?

  • YOLO am 02.07.2021 11:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    J'espère qu'il tombera à l'eau un de ces jours et fera des heureux parmi les requins.

  • Valchen am 02.07.2021 08:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Se sollen Daat mol mat weissen Haifesch probeieren, Daat giww Ech gäer gesin!

  • Lol 2.0 am 01.07.2021 23:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat een Drecksack. Armt Deier seu Leit misst een wierklech weg spären.

  • jlook am 01.07.2021 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    conard