Durdle Door

01. Juni 2020 14:51; Akt: 01.06.2020 14:58 Print

Drei Personen bei Mutprobe schwer verletzt

Mehrere Personen sind von der Sehenswürdigkeit Durdle Door ins Meer gesprungen. Die englische Polizei kritisiert das Verhalten der Strandbesucher.

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Bei Sprüngen von hohen Klippen in Südengland sind drei Menschen schwer verletzt worden. Die Vorfälle ereigneten sich am Wochenende am vollen Strand der bei Touristen beliebten Jurassic-Kreideküste.

Dort sprangen die Menschen aus über 20 Meter Höhe von der Sehenswürdigkeit Durdle Door, einer Felsbrücke aus Kalkstein, ins Meer. Die Küstenwache berichtete, dass Strandbesucher die Menschen noch zu der Mutprobe ermutigt hätten. Ein Parlamentarier aus der Region verurteilte die Sprünge am Montag als «Dummheit».

«Ein anderer hat es geschafft, ihn rauszuholen»

Zwei Verletzte mussten nach dem Vorfall am späten Samstagnachmittag mit Helikoptern in eine Klinik nach Southampton geflogen werden, eine dritte Person wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus nach Dorset gebracht. Trotz Warnungen und Straßensperrungen war der Strand auch am Sonntag gut besucht – nach Polizeiangaben sprangen wieder Menschen von der Felsbrücke; sie kamen ohne Verletzungen davon. Die Region gehört zum Weltnaturerbe der UN-Organisation Unesco.

Eine Besucherin aus London berichtete dem britischen Sender BBC, dass die Menschen am Strand mit Klatschen die Springer animiert hätten. Einer von ihnen sei auf dem Bauch im Wasser gelandet und untergegangen. «Ein anderer hat es geschafft, ihn rauszuholen.»

Coronalockerungen in Großbritannien

Die Polizei kritisierte nicht nur die Sprünge, sondern auch die Menschenmenge am Strand in der Corona-Krise. Es soll sich vor allem um Besucher aus der Hauptstadt London handeln. Bei dem schönen Wetter sind zahlreiche Strandabschnitte an der Südküste, aber auch Naturparks und andere Ausflugsziele in England völlig überlaufen.

Premierminister Boris Johnson hatte Tagesausflüge in England erlaubt und damit Protest bei vielen Einheimischen in eher ländlichen Gebieten ausgelöst. Sie fürchten, dass das Coronavirus sich dadurch weiter verbreitet. Seit Montag gelten weitere Lockerungen in England. So sind etwa Treffen von bis zu sechs Menschen im Freien erlaubt. Viele Wissenschaftler halten die Lockerungen für verfrüht. Jeder britische Landesteil beschließt eigene Maßnahmen gegen die Pandemie. Das Vereinigte Königreich hat die meisten Todesopfer in Europa.

(L'essentiel/SDA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 01.06.2020 23:44 Report Diesen Beitrag melden

    Faut pas secourir la bêtise

  • vauban am 01.06.2020 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    3 cons de moins ! Sélection naturelle

  • Pit am 02.06.2020 05:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hiee eege schold. Sollen se sprangen an sech verletzen. Sollen se kuken dass se eenz gin. Dofir misat rem en helikopter raus deenen toperten hellefen? Hoffen dei mussen den och bezuehlen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pit am 02.06.2020 05:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hiee eege schold. Sollen se sprangen an sech verletzen. Sollen se kuken dass se eenz gin. Dofir misat rem en helikopter raus deenen toperten hellefen? Hoffen dei mussen den och bezuehlen.

  • Léon am 01.06.2020 23:44 Report Diesen Beitrag melden

    Faut pas secourir la bêtise

  • vauban am 01.06.2020 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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