Wirbelsturm

20. September 2020 18:23; Akt: 20.09.2020 18:30 Print

Drei Tote bei Unwettern in Griechenland

Ein Wirbelsturm fegt mit hohen Geschwindigkeiten über Griechenland. Es gibt bereits schwere Schäden, mindestens drei Menschen starben.

storybild

Schäden an einem Haus nach Überschwemmungen.
(Bild: KOSTAS MANTZIARIS / AFP / picturedesk.com
)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Athen. Ein Wirbelsturm, ein sogenannter Medicane, hat in Griechenland schwere Schäden hinterlassen. Drei Menschen kamen wegen des Sturms ums Leben, mehrere Personen werden aktuell vermisst Angaben der griechischen Zivilschutzbehörde erreichte der Sturm eine Windgeschwindigkeit von bis zu 117 km/h. Anders als ein Hurrikan oder Taifun ist ein Medicane meist ein Wetterphänomen, das nur über wenige Tage anhält.

Der Wirbelsturm «Ianos» und ein weiteres Sturmtief über der Nordägäis haben in der Nacht von Freitag auf Samstag in weiten Teilen Griechenlands schwere Schäden angerichtet. Bis zum Sonntagmorgen gab es offiziellen Angaben zufolge drei Todesopfer, eine Frau und zwei Männer.

Das Auto der Opfer war offiziellen Informationen zufolge von den über die Ufer getretenen Wassermassen eines Flusses mitgerissen worden. Die Leiche eines weiteren Opfers, eines 62-jährigen Mannes, fanden Rettungskräfte in den Trümmern seines Hauses.

Videos in den sozialen Medien zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Straßen wurden durch den starken Regen überschwemmt. Insbesondere die Insel Kefalonia war davon betroffen.

Die griechischen Rettungsdienste haben mehr als 600 Menschen in Sicherheit gebracht. Mehrere Menschen waren in ihren Häusern oder Autos eingeschlossen. Etwa 2500 Notrufe gingen bei den Sicherheitskräften ein. Einige Teile des Landes waren sogar ohne Strom.

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bekundete auf Twitter sein Beileid und rief seine Mitbürger zu Wachsamkeit auf. Er versprach den betroffenen Regionen staatliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Zuletzt war Griechenland vor zwei Jahren von einem Medicane getroffen worden. Damals kamen zwei Menschen ums Leben.

(L'essentiel/sm)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.