Kunstaustellung

17. Juni 2019 08:25; Akt: 17.06.2019 08:32 Print

Dreijährige zerstört wertvolle Skulptur

Ein Mädchen hat eine Skulptur an der Art Basel vom Sockel geschubst. Es entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro.

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Plötzlich hat es an der Art Basel gescheppert und geklirrt. Die Plastik «Fliege» der Künstlerin Katharina Fritsch aus Düsseldorf ist vom Sockel gefallen. Die Flügel der Fliege waren abgefallen. Der Schaden: 56.000 Franken – umgerechnet rund 50.000 Euro.

Die Täterin ist ein dreijähriges Mädchen. Ihre Mutter hatte sie im Kinderwagen durch die Ausstellung geschoben, als das Mädchen nach der Fliege griff und das Kunstwerk zu Boden schubste.

Laut der Bild hat sich das Mädchen furchtbar geschämt. Die Mutter musste ihre Personalien angeben. «Das Problem ist ja weniger, wer für den Schaden aufkommt», sagt eine Galeristin zur Zeitung. Auch wenn man die Fliege wieder repariert, sei es «nicht mehr das unberührte Werk von davor».

93.000 Besucher

Ansonsten knüpfte die Art Basel mit einer Besucherzahl von 93.000 an die Erfolge der letzten Jahre an. Die Art Basel habe mit 290 Galerien aus 34 Ländern Sammler aus über 80 Staaten angelockt, heißt es in der Mitteilung der Messeleitung. Zu den gewichtigsten Verkäufen gehörten ein Frühwerk von Gerhard Richter und ein monochromes Gemälde des 1974 verstorbenen Südkoreaners Kim Whanki, die für 20 beziehungsweise 10 bis 12 Millionen Dollar einen Abnehmer fanden.

Nicht alle Galerien teilen ihre Verkäufe mit. Stillschweigen herrscht zum Beispiel bei der weltumspannenden Galerie Gagosian mit Hauptsitz in New York. Während der Messewoche wurde aber bekannt, dass der Kunsthandelskonzern in Basel eine neue permanente Filiale eröffnet hat. Das Kunst-Internetportal Artsy.net vermeldete, dass auch weitere große Player im Kunstmarkt neben ihrer Präsenz an der Art Basel mit Popu-up-Spaces zum Teil auch in Zürich ihren Geschäften nachgehen.

(L'essentiel/woz/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mr Crabs am 17.06.2019 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Fliege aus dem 3D printer.

  • Hilfe am 17.06.2019 11:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da die Mutter ihre Personalien angeben musste wegen ihrer Dreijährige Tochter wird sie wohl auch die unverschämte Rechnung zahlen müssen,eine andere Erklärung gibt es nicht,da bastelt man paar Materialien zusammen und verkauft es als teures Kunstobjekt Hauptsache der Preis stimmt, die Künstlerin hat sich gut verkauft,mir gefällt dieses hässliche Kunstobjekt überhaupt nicht, ich fürchte nur das die arme Mutter dafür aufkommen muss.

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  • Julie am 17.06.2019 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich was "man" so als Kunst bezeichnet, dann bin ich fast froh dass ich keine Ahnung von Kunst habe, für so ein Teil würde ich keine 5 € bezahlen, lächerlich

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gusti am 17.06.2019 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    Da war wohl auch nichts mit der schweizer Sicherheit. Was wäre, wenn die Fliege auf das Kind gefallen wäre? Eine gewisse Verantwortung haben die Aussteller auch. Wenn ich als Verkäufer teure Gläser so hinstelle, dass sie beim geringsten Touch schon alle in Scherben sind ......

  • Julie am 17.06.2019 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich was "man" so als Kunst bezeichnet, dann bin ich fast froh dass ich keine Ahnung von Kunst habe, für so ein Teil würde ich keine 5 € bezahlen, lächerlich

  • bb am 17.06.2019 13:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech geif sou eppes mol net kucken. mer gedin dei Viecher Dagdeeglech. :/

  • Hilfe am 17.06.2019 11:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da die Mutter ihre Personalien angeben musste wegen ihrer Dreijährige Tochter wird sie wohl auch die unverschämte Rechnung zahlen müssen,eine andere Erklärung gibt es nicht,da bastelt man paar Materialien zusammen und verkauft es als teures Kunstobjekt Hauptsache der Preis stimmt, die Künstlerin hat sich gut verkauft,mir gefällt dieses hässliche Kunstobjekt überhaupt nicht, ich fürchte nur das die arme Mutter dafür aufkommen muss.

    • David Potato am 18.06.2019 18:38 Report Diesen Beitrag melden

      Also nohdem een een Konschtwierk vun 50.000€ zersteiert huert, wert et dach wohl selbstverständlech sin Personalien missen unzegin. Bezuerlt get sou eppes üblecherweis vun Versecherungen. Normallerweis suguer komplett iwwer dei vum Musee. Souweit ech wees geuf et reicht een bekannten Fall wou een et selver bezuerlen musst, well een ob der Kamera gesin huert, dat et Absucht war. Me suguer, wann Versecherung vum Musee et net iwwerhellt, wert Haftpflicht vun der Fra daat iwwerhurlen.

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  • Mr Crabs am 17.06.2019 09:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Fliege aus dem 3D printer.