Ungebetener Gast

07. August 2018 18:30; Akt: 07.08.2018 18:30 Print

Drohne fliegt über Macrons Urlaubsresidenz

Die ferngesteuerten Copter sind schon lange unerwünschte Gäste über Privatanwesen. Auch der französische Präsident hat kein Verständnis für die neugierigen Fluggeräte.

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Sind nicht nur in verbotenen Flugzonen hoch umstritten: Drohnen.

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Nach dem Flug einer Drohne bei der Urlaubsresidenz des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Das Fluggerät wurde nach Behördenangaben am Montag in der Nähe des Forts von Brégançon am Mittelmeer gesichtet, wo der Staatschef und seine Frau Brigitte Macron zurzeit ihren Urlaub verbringen. Die Präfektur von Toulon teilte am Dienstag mit, dass die Drohne ins Wasser gefallen sei.

Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf Justizkreise, dass das Gerät mittels Störsender zum Absturz gebracht worden sei. Ermittler hätten eine Suchaktion angeordnet, um die Drohne aus dem Wasser zu bergen. Für das Gebiet um das Fort gilt bis zur Höhe von rund 1000 Metern ein Überflugverbot. Das französische Präsidialamt äußerte sich auf Anfrage nicht näher zu dem Vorfall.

Die frühere Festung auf einem der Küste vorgelagerten Felsen dient seit 50 Jahren als gelegentliche Unterkunft für französische Staatschefs. Sie liegt zwischen Toulon und Saint-Tropez an der Côte d'Azur. Macron hatte dort am Freitag die britische Premierministerin Theresa May zu Gesprächen über den hart umkämpften EU-Ausstieg ihres Landes empfangen.

(L'essentiel/dpa)

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