Inferno in Griechenland

26. Juli 2018 19:12; Akt: 26.07.2018 19:12 Print

Ein Belgier ist unter den 83 Waldbrand-​​Opfern

Nach neuesten Erkenntnissen sind bei den Waldbränden in der Region Athen 83 Menschen umgekommen. Darunter sollen auch ein Belgier und ein Ire sein.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Bei den verheerenden Bränden in Griechenland sind mindestens 83 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilten am Donnerstagabend die griechischen Behörden mit. Unter den Opfern seien auch ein Mann aus Irland und ein Belgier, berichtete das Staatsradio ERT.

Dutzende Menschen werden noch vermisst. «Wir haben von allen Verwandten der Opfer und Vermissten DNA-Proben genommen und werden in den nächsten Tagen die Identifizierungsergebnisse haben», sagte der Gerichtsmediziner, Ilias Bojiokas, im Fernsehen. Die meisten Leichen sind nach seinen Worten «verkohlt». Deswegen sind die DNA-Tests notwendig. Alle Brände im Raum Athen wurden nach Regenfällen gelöscht.

Bürgermeister der Region befürchteten, dass die Zahl der Toten sogar dreistellig werden könnte, da noch zahlreiche Menschen vermisst werden. Verwandte der Vermissten richteten ein Internet-Portal mit Fotos der Menschen ein, deren Schicksal unbekannt ist.

Gelöscht

Nach den verheerenden Waldbränden der vergangenen zwei Tage hat sich die Lage in Griechenland leicht entspannt. Feuerwehrkräfte konnten bis zum frühen Mittwochmorgen fast alle Brände unter Kontrolle bringen. Lediglich in einer Region rund 70 Kilometer westlich von Athen gab es noch ein Feuer auf einem Berg, wie der griechische Minister für Bürgerschutz, Nikos Toskas, im griechischen Fernsehen ERT mitteilte.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.