Tierliebe

13. Mai 2019 09:36; Akt: 13.05.2019 09:48 Print

«Ein Welpe hat mein Glück zerstört»

Marion Mc Gilvary hatte sich ihr Leben lang einen Hund gewünscht. Er sollte ihr die Liebe geben, nach der sie sich sehnte. Doch dann tat sie etwas, dass Tierfreunde rasend macht.

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Ein kleiner Welpe soll ihre Gesundheit, ihr zu Hause und ihr Glück zerstört haben. Das sagte Marion Mc Gilvary der britischen Daily Mail. Die Konsequenz? Sie gab das Tier weg.

Mc Gilvary mangelte es nicht an Tierliebe, so könnte man meinen. Sie hatte ihr ganzes Leben darauf hingefiebert, endlich ein Haustier zu haben. Jetzt, mit 60 Jahren, war es so weit. Als sie den Hund beim Züchter abholte, weinte sie vor Freude und stürzte sich in die Aufzucht des Kleinen, als wäre er ihr Baby. Aber nach einer Woche war die Freude verflogen. Sie fühlte sie sich nur noch wie ein «Zombie», sagte sie der Zeitung.

Wenn die Tierliebe zu groß ist

Ihre Sorge um den Welpen war so groß, dass sie sich auf nichts anderes mehr konzentrieren konnte. Sie nannte den Kleinen Blue, kaufte ihm Hundebettchen, Spielzeug, las Bücher über die Erziehung von Welpen, kochte ihm sogar sein Futter und stand in der Nacht auf, um mit ihm Gassi zu gehen. Sie war eben eine echte Hunde-Mami. Das Tier wurde zu ihrem Lebensmittelpunkt, nahm ihre ganze Aufmerksamkeit und Kraft in Anspruch.

Der Welpe bedrohte ihre Beziehung

Dann drohte auch noch die Beziehung zu ihrem Lebensgefährten zu zerbrechen. Mc Gilvary hatte sich den kleinen Hund gewünscht, um Liebe und Zuneigung zu bekommen, die sie von ihrem Partner oft nicht bekam. Doch was passierte? Statt mit ihr zu kuscheln, kuschelte ihr Freund nun mit dem Hund. Die 60-Jährige hatte jetzt weder einen Mann noch ein Haustier an ihrer Seite. Das war zu viel. Mc Gilvary bekam Angstzustände. Sie fühlte sich nicht mehr nur überfordert, sondern auch noch im Stich gelassen. Sie bekam eine Depression.

Schließlich gab es keine Alternative: Mc Gilvary beschloss, den Hund zurück an den Züchter zu geben. Heute, sagte sie der Daily Mail, wisse sie, dass sie das Richtige getan habe – «sowohl für mich als auch für den Hund». Tierfreunde sehen das anders. Wie man im obigen Twitterpost sehen kann.

(mb/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knouter am 13.05.2019 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Für den Hund war es wohl das richtige ... bei jemandem zu bleiben der so durch den Wind ist wie diese Frau, muss, mindestens, anstrengend sein und nicht gut für einen Welpen .. aber der Lebensgefährte hätte ihn doch übernehmen können

  • Proofreader am 13.05.2019 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    - McGilvary (hinter dem "Mc" bei Nachnamen kommt nie ein Leerzeichen) (weiß man eigentlich) (hätte man ja auch einfach richtig abschreiben können) - etwas, DAS Tierfreunde rasend macht. - ihr Zuhause - ...war es soweit - Sie fühlte __ sich nur noch wie ein «Zombie» - zuviel

  • Pia am 13.05.2019 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WEI kann een déier engem d'liewen ruinéieren??? et ass eng eenzeg freed sech dierfen em des leif an trei geschöpfer ze këmmeren :):)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lol am 13.05.2019 23:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Welpe: eine Blondine hat mein Glück zerstört

  • Pia am 13.05.2019 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WEI kann een déier engem d'liewen ruinéieren??? et ass eng eenzeg freed sech dierfen em des leif an trei geschöpfer ze këmmeren :):)

  • @profreader am 13.05.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klukkschaissser.

  • Proofreader am 13.05.2019 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    - McGilvary (hinter dem "Mc" bei Nachnamen kommt nie ein Leerzeichen) (weiß man eigentlich) (hätte man ja auch einfach richtig abschreiben können) - etwas, DAS Tierfreunde rasend macht. - ihr Zuhause - ...war es soweit - Sie fühlte __ sich nur noch wie ein «Zombie» - zuviel

  • Knouter am 13.05.2019 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Für den Hund war es wohl das richtige ... bei jemandem zu bleiben der so durch den Wind ist wie diese Frau, muss, mindestens, anstrengend sein und nicht gut für einen Welpen .. aber der Lebensgefährte hätte ihn doch übernehmen können