Geständnis des Opas

16. Oktober 2020 08:45; Akt: 16.10.2020 08:47 Print

Einjährige Chloe fiel von Kreuzfahrtschiff

Die einjährige Chloe war letztes Jahr von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt und gestorben. Nun gesteht ihr Großvater: Er ließ sie aus dem Fenster fallen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am 7. Juli 2019 ereignete sich das Unglück: Die kleine Chloe (1) stürzte fast 50 Meter von einem Kreuzfahrtschiff im Hafen von Puerto Rico in den Tod. Wie es zum Unfall kam, war lange unklar. So stritten sich die Reederei Royal Caribbean Cruises mit der Familie der kleinen Chloe. Nun hat der Großvater vor Gericht zugegeben, dass er für den Tod des kleinen Mädchens verantwortlich ist.

Der Großvater Salvatore Anello gab an, dass er Chloe in den Arm nahm und sie umarmte. Als sie dann ihre Hand ausstreckte, um gegen das Fensterglas zu klopfen, ließ er ihren Arm los – und das kleine Mädchen fiel aus dem Fenster, wie The Mirror berichtet.

Familie verklagte Reederei wegen Fahrlässigkeit

Laut Anellos Familie, die wegen Fahrlässigkeit gegen die Kreuzfahrtreederei klagte, hätte das Fenster im Spielbereich für Kinder geschlossen sein müssen. Anello sagte, dass er davon ausgegangen sei, dass das Fenster geschlossen war. Doch: Ein von der Reederei veröffentlichtes Video zeigte, wie der Großvater sich aus dem Fenster lehnte – kurz bevor sich der Unfall ereignete.

Die Eltern von Chloe stehen aber trotz Geständnis weiterhin zu Anello. Laut Anwalt ist das Geständnis des Großvaters im besten Interesse der Familie von Chloe.

(L'essentiel/Bianca Lüthy)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.