Big Fucking Rocket

12. März 2018 14:33; Akt: 12.03.2018 14:36 Print

Elon Musk will schon 2019 seine Mars-​​Rakete starten

Damit die Menschheit einen möglichen dritten Weltkrieg überleben kann, will Elon Musk schnellstmöglich den Mars besiedeln.

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Der US-Unternehmer und SpaceX-Gründer Elon Musk hat seinen Zeitplan für die Besiedelung des Mars vorgestellt. Wie er am Sonntag am Technologie- und Kulturfestival SXSW in Austin, Texas, erklärte, sei man gerade daran, das erste Mars-Raumschiff zu bauen, die sogenannte Big Fucking Rocket (BFR). «Ich denke, wir werden in der ersten Hälfte des nächsten Jahres in der Lage sein, kurze Flüge zu unternehmen.» Allerdings gab Musk zu bedenken, dass seine Zeitpläne sich auch schon als zu ehrgeizig herausgestellt hätten.

Laut seinen im September 2017 vorgestellten Plänen soll 2022 der erste Frachtflug zum Mars starten. 2024 sollen dann Menschen auf dem roten Planeten landen. Die Marsrakete soll vollständig wiederverwertbar und deshalb sehr preiswert sein. «BFR-Flüge werden weniger kosten als unser damaliger Falcon-1-Flug», so Musk in Austin. Er nannte eine Preisspanne von 5 bis 6 Millionen Dollar.

BFR als Inspiration für andere

Musk hofft, dass die BFR andere dazu animiert, es SpaceX gleichzutun und ebenfalls Marsreisen in Angriff zu nehmen. «Was uns am meisten helfen würde, ist einfach eine allgemeine Untersützung, Ermutigung und Wohlwollen», sagte Musk. «Ich glaube, wenn wir die Rakete gebaut haben, dann haben wir einen Beweis für andere Firmen und Länder, was machbar ist. Sie glauben, es sei nicht möglich, aber wenn wir es tun, dann werden sie sich mehr anstrengen.»

Gefährliche künstliche Intelligenz

Musk sagte weiter, dass der Erde ein dunkles Zeitalter bevorstehen könnte, besonders im Falle eines dritten Weltkrieges. Für den Fortbestand der Menschheit sei deshalb eine selbstversorgende Marskolonie unumgänglich, von wo aus die Erde wieder besiedelt werden könnte. Sie würde eher überleben als eine Mondbasis, da sie weiter von der Erde entfernt sei.

schließlich warnte Elon Musk erneut vor der Macht der künstlichen Intelligenz (KI). «KI kann viel mehr, als irgendeiner von uns weiß.» Sie mache ihm eine Höllenangst. «Die Gefahr, die von KI ausgeht, ist größer als die Gefahren nuklearer Sprengköpfe. Wieso gibt es da keine regulatorische Überwachung?»

(L'essentiel/jcg)

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