«Zu gefährlich»

04. Januar 2018 11:04; Akt: 04.01.2018 11:07 Print

Erste Supermarktkette verbietet Red Bull

Die britische Supermarktkette «Waitrose» hat jetzt den Verkauf von Energydrinks wie Red Bull für Jugendliche unter 16 Jahren verboten.

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Die britische Supermarktkette "Waitrose" hat jetzt Energydrinks wie Red Bull für Jugendliche unter 16 Jahre verboten. (Bild: Reuters)

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Das wird Didi Mateschitz sicher nicht gefallen: In England hat «Waitrose» (5,4 Milliarden Pfund Umsatz, 91.000 Angestellte, 352 Standorte) laut britischen Medien als erste Supermarktkette Energydrinks mit 150 Milligramm Koffein pro Liter für Jugendliche unter 16 Jahren verboten. «Waitrose» reagiert damit auf eine Warnung von britischen Lehrern vom Dezember, dass Red Bull und Co. für Schüler zu gefährlich sei und sie nach Einnahme der Getränke zudem den Unterricht stören würden.

In England konsumieren Jugendliche mehr Energydrinks als in den meisten europäischen Ländern: Zwischen 2006 und 2015 stieg der Verkauf um 185 Prozent an – 2015 wurden 672 Millionen Liter davon getrunken. Bei einer Umfrage kam heraus, dass einer von drei Jugendlichen regelmäßig Energydrinks zu sich nimmt. Ab März will «Waitrose» von jedem Jugendlichen, der Red Bull kauft, einen Ausweis verlangen. Mit der Maßnahme soll Druck auf andere Märkte gemacht werden – Experten gehen davon aus, dass sich weitere Verkäufer anschließen werden.

In England sind Energydrinks billiger als Wasser

«Die betroffenen Drinks enthalten klare Warnhinweise für Kinder, die wir als verantwortungsvoller Händler umsetzen wollen», so «Waitrose»-Geschäftsführer Simon Moore. In England werden die Energydrinks oft in Viererpacks angeboten, so dass eine Dose billiger ist als eine Flasche Wasser ...

(L'essentiel/tas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Brexit am 04.01.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    It is a good initiative

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Brexit am 04.01.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    It is a good initiative

    • @Brexit am 04.01.2018 11:40 Report Diesen Beitrag melden

      it is not a good initiative. Kids buy their energy drinks in other markets or ask an adult to buy the drinks.

    • den Wassermann am 04.01.2018 14:48 Report Diesen Beitrag melden

      eng gudd Saach fort mat deem Knascht eppes waat Menscheet net brauch :-(

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