Vermisste Rebecca

19. Februar 2020 07:37; Akt: 19.02.2020 07:38 Print

«Es gibt keine Beweise, die für einen Tod sprechen»

Die 15 Jahre alte Rebecca aus Berlin wird seit einem Jahr vermisst. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie tot ist. Ihre Familie gibt aber die Hoffnung nicht auf.

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Seit genau einem Jahr fehlt von der 15-jährigen Rebecca aus Berlin jede Spur. Am Montag sagte der zuständige Staatsanwalt, dass er davon ausgehe, dass der Teenager tot sei. Das will die Familie nicht akzeptieren. Zum ersten Jahrestag ihres Verschwindens schrieb Rebeccas Schwester Vivien auf Instagram: «Genau heute gilt Rebecca schon ein Jahr als vermisst! Aber trotzdem glaube ich fest daran, dass Rebecca noch lebt! Es gibt keine Beweise, die für einen Tod sprechen!»

Die 23-jährige Vivien Reusch glaubt auch nicht daran, dass ihre kleine Schwester einfach so von zu Hause weggelaufen ist. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ihr schlecht ging!! (…) Ich glaube fest daran, dass sie eines Tages lebend gefunden wird!!», heißt es weiter im Insta-Post.

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❤️ Ein Beitrag geteilt von _findet_becci_ (@_findet_becci_) am Feb 17, 2020 um 11:51 PST

Neues Video entdeckt

Die Familie hatte erst vor wenigen Tagen ein TikTok-Video veröffentlicht, das die Schülerin zwei Tage vor ihrem Verschwinden mit dem Handy aufgenommen hatte. Darin tanzt Rebecca zu einer abgewandelten Version des Songs Wannabe von den Spice Girls. Zwar wurde das Handy des Teenagers nie gefunden, aber Technikexperten konnten ein Backup ihres Smartphones erstellen. Bei den sichergestellten Daten wurden mehrere Fotos und zwei Videos entdeckt, wie RTL berichtet.

Die Dateien wurden der Polizei übergeben. Vor allem das TikTok-Video dürfte für die Ermittler von Interesse sein: Rebecca trägt darin eine zerrissene Jeans. Laut ihrer Mutter sei es dieselbe Hose, die Rebecca am Tag ihres Verschwindens trug. Brigitte Reusch hofft, dass Menschen ihre Tochter durch die neuen Aufnahmen erkennen könnten. «Die Kleidung wird es nicht mehr sein nach einem Jahr. Und die Haarlänge wird es auch nicht mehr sein, und sie ist ja noch voll in der Pubertät – ich weiß gar nicht, wie sie jetzt aussehen könnte [...] Aber vielleicht durch die Bewegung, das Tanzen, obwohl es ja ein bisschen abgehackt ist», sagte die verzweifelte Mutter zum Stern.

(L'essentiel/kle)

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