An 18-Jährige

04. Mai 2018 07:48; Akt: 04.05.2018 08:11 Print

EU verschenkt 15.000 Interrail-​​Tickets

Die EU investiert zwölf Millionen Euro, um jungen Menschen eine Bahnreise durch den Kontinent zu ermöglichen. Die Gratis-Tickets werden durch eine Jury vergeben.

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15.000 Jugendliche dürfen im Sommer kostenlos mit der Bahn durch Europa reisen. (Bild: Patrick Seeger/DPA)

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18-Jährige EU-Bürger können sich im Juni erstmals um eines von 15.000 kostenlosen Interrail-Tickets bewerben. Diese Fahrkarten ermöglichen einen Monat lang kostenlose Bahnreisen durch vier Länder der Union. Vertreter der EU-Kommission erläuterten am Donnerstag Details des vor Monaten angekündigten Projekts.

Die Aktion «DiscoverEU» geht zurück auf die Idee von Aktivisten, jedem EU-Bürger zum 18. Geburtstag ein Interrail-Ticket zu schicken, um die jungen Leute mit dem Kontinent und seinen Kulturen vertraut zu machen. Das Projekt startet nun zunächst in bescheidenem Umfang – mit einem Etat von zwölf Millionen Euro. Ab 2021 soll es deutlich ausgebaut werden – mit einem Topf von bis zu 700 Millionen Euro.

30 Tage lang durch vier Staaten

In der ersten Runde wählt eine Jury 15.000 Gewinner aus. Diese können dann mit einem sogenannten Travel-Pass im Sommer 30 Tage lang per Zug durch vier EU-Staaten reisen. Die Ziele müssen vorab genannt werden. Reiseabschnitte mit Bus oder Fähre sind möglich. EU-Bürger können sich allein oder in Gruppen von bis zu fünf Menschen bewerben.

Die Menge der verfügbaren Tickets pro Land richtet sich nach Angaben aus EU-Kreisen nach der Bevölkerungszahl - für Deutschland gibt es also relativ viele. Im Herbst könnte eine weitere Bewerbungsrunde folgen. Laut EU-Kommission ist das Ziel, dieses Jahr mindestens 20.000 junge Europäer auf Reise zu schicken – maximal aber 30 000.

Wie das Programm ausgebaut werden soll, ist noch unklar. Die EU-Kommission hatte bei der Vorstellung der Haushaltspläne für die Zeit zwischen 2021 und 2027 den Rahmen von 700 Millionen Euro für Interrail-Tickets genannt. In welchem Umfang dann Fahrkarten mit dem Geld finanziert werden, sei aber noch offen, hieß es auf Nachfrage.

(L'essentiel/dpa)

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