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14. September 2020 18:33; Akt: 14.09.2020 18:34 Print

Experte jagt Krokodil in deutschem Fluss

An der Unstrut in der Region Thüringen haben Zeugen ein Krokodil gesichtet. Bisher wurde bei der Such- und Lockaktionen jedoch nichts gefunden. Die Suche geht weiter.

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Seit Wochen hält ein mutmaßliches Krokodil in einem Fluss in Mitteldeutschland die Behörden in Atem. Ein ausgewiesener Fachmann soll sich jetzt dem von mehreren Zeugen gesichteten Reptil widmen, das möglicherweise seit Wochen in der Unstrut schwimmt.

«Wir hoffen, dass sich der Experte möglichst bald vor Ort ein Bild machen kann», sagte der Pressesprecher des Landratsamts des Kyffhäuserkreises in Thüringen, Heinz-Ulrich Thiele, am Montag. Das Landratsamt habe sich auf Empfehlung von Reptilienfachleuten der Zoos in Leipzig und Erfurt an den Mann gewandt.

Zeugen haben berichtet, das Reptil an der Unstrut bei Schönewerda in Thüringen gesehen zu haben. Zuvor hatten auch Angler in Sachsen-Anhalt Ende August von einer Krokodilsichtung in der Unstrut erzählt. Bei verschiedenen Such- und Lockaktionen wurde das Tier bislang allerdings nicht gefunden.

Erinnerung an Kaiman im Hallwilersee

Der Unstrutbereich im Kyffhäuserkreisgebiet soll zunächst weiter etwa für Angler und Spaziergänger gesperrt bleiben. Versuche, das Tier mit einem Hähnchen als Köder vor eine Wildkamera zu locken, sollten dagegen eingestellt werden, hieß es.

Die Geschichte erinnert stark an das Sommerrätsel im Jahr 2019: Damals gab ein Fischer an, er habe am Hallwilersee einen Kaiman gesehen, der am Ufer eine Ente schnappte und verschlang. Später stellte sich heraus, dass der Fischer den Kaiman vermutlich mit einem Wels verwechselt hatte. Optisch könne man diese zwei Tiere schnell verwechseln, sagten Berufsfischer. Ob es ich im geschilderten Fall auch um eine Verwechslung handelt, weiß man noch nicht.

(L'essentiel/SDA)

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