Philippinen

21. Dezember 2017 08:51; Akt: 21.12.2017 11:17 Print

Fähre mit 250 Menschen an Bord gekentert

Vor der philippinischen Küste ist eine Fähre verunglückt. Laut Berichten soll es mehrere Opfer geben.

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Die Fähre mit rund 250 Menschen an Bord ist nahe der philippinischen Stadt Real verunglückt. (Bild: Google Maps)

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Vor der Küste der Philippinen ist am Donnerstag eine Fähre mit 251 Menschen an Bord gekentert. Es gebe Berichte über Opfer, aber die Zahl sei noch unklar, sagte der Sprecher der Küstenwache, Armand Balilo, bei einer Pressekonferenz. Hubschrauber und Schiffe seien auf dem Weg zum Unglücksort nahe der Stadt Real rund 70 Kilometer östlich der philippinischen Hauptstadt Manila.

Das Schiff war nach Angaben der Küstenwache bei unruhiger See auf dem Weg von Real zur abgelegenen Insel Polillo. Einige Passagiere der gekenterten Fähre seien von Schiffen, die in der Nähe unterwegs waren, gerettet worden. Der Süden der Philippinen bereitet sich derzeit auf den Tropensturm «Tembin» vor, der laut Vorhersagen am Freitagmorgen auf Land treffen soll. Für die Stadt Real und die Insel Polillo habe zum Zeitpunkt der Abfahrt keine Unwetterwarnung vorgelegen, sagte Balilo.

Für die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln sind Schiffe eines der Hauptverkehrsmittel. Da die Fähren oftmals schlecht gewartet und überfüllt sind, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Vor genau 30 Jahren waren bei dem bislang schlimmsten Schiffsunglück in der Geschichte des Landes mehr als 4300 Menschen ums Leben gekommen.

(L'essentiel/scl/afp)

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