Brasilien

19. Dezember 2018 07:31; Akt: 19.12.2018 07:33 Print

Feuer zerstört über 600 Häuser, Tausende flüchten

Die Bilder sehen aus wie aus einem Katastrophenfilm: Im brasilianischen Manaus hat wohl die Explosion eines Dampfkochtopfs zu einem Großbrand geführt.

Katastrophe in Manaus: In einem Elendsviertel in Brasilien mussten Tausende vor den Flammen fliehen.

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Bei einem Großbrand in einem Armenviertel der nordbrasilianischen Stadt Manaus sind rund 600 Häuser in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden bei dem Feuer in der Nacht auf Dienstag mindestens 17 Menschen verletzt. Tausende mussten vor dem Flammenmeer flüchten.

Ein Regierungsvertreter des Bundesstaates Amazonas sprach vom «vielleicht größten städtischen Feuer in der Geschichte von Manaus».

Feuerwehr hat Probleme

Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer in dem Armenviertel Educandos zu löschen. Die Behörden vermuten, dass das Feuer beim Kochen ausbrach. Es ist von der Explosion eines Dampfkochtopfs die Rede. Die Flammen breiteten sich dann in dem dicht bebauten Armenviertel, in dem viele Häuser aus Holz sind, rasend schnell aus.

Wegen der engen Gassen hatte die Feuerwehr große Schwierigkeiten, zu den betroffenen Häusern zu gelangen. Das Armenviertel Educandos liegt nahe am Stadtzentrum von Manaus am Ufer des Flusses Rio Negro, der in der Region in den Amazonas fließt. Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas.

(L'essentiel/sda)

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