Wegen Corona

28. Mai 2020 11:20; Akt: 28.05.2020 11:27 Print

Florenz muss in aller Welt um Hilfe betteln

Die italienischen Kunststädte haben wegen der Coronakrise Millionen an Touristeneinnahmen verloren. Nun bittet der Bürgermeister von Florenz China um Hilfe.

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Kunststädte in Italien stehen nach Aussagen des Bürgermeisters von Florenz wegen der Corona-Pandemie am Abgrund und brauchen Hilfe von Mäzenen. «Wenn auf der einen Seite die Kommunen in einer totalen Krise sind, dann stehen die Kunststädte vor dem Kollaps», sagte Dario Nardella der Zeitung Corriere della Sera.

Allein der Einbruch des Tourismus koste Florenz viele Millionen Euro: «49 Millionen weniger durch entgangene Übernachtungsabgaben, 18 (Millionen) für Touristenbustickets und 15 (Millionen) von Einnahmen der städtischen Museen», berichtet Bürgermeister Nardella weiter.

Weltweite Spendentour geplant

Er rief Mäzene zum Spenden auf, «weil von der Regierung bisher noch kein Euro gekommen ist». Er plane deshalb eine weltweite Tour, auf der er um Gelder werben will. Angefangen in China, «es war das solidarischste Land mit Florenz». Dann folgten New York, Los Angeles, Japan, Hongkong, Taiwan, Indien und London, Berlin und Paris. Die Investmentbank Morgan Stanley und einige russische Unternehmer hätten schon einen Beitrag geleistet.

Das Zentrum von Florenz gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. In der Medici-Stadt stehen auch Museen wie die Uffizien, die am 3. Juni wieder eröffnen. Auch für Touristen-Städte wie Rom und Venedig sind die Corona-Folgen verheerend.

(L'essentiel/Bianca Lüthy/SDA)

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