Flugzeugabsturz Kuba

17. Juli 2018 09:48; Akt: 17.07.2018 10:27 Print

Fluglinie gibt Piloten die Schuld

Knapp zwei Monate nach einem Flugzeugabsturz mit insgesamt 111 Toten auf Kuba geht die Fluggesellschaft von einem Pilotenfehler aus.

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Der tragische Absturz einer Boeing 737-200 nach dem Start in Havanna war die Schuld der Piloten, so die Auswertung des Flugschreibers. Mexikos Luftfahrtbehörde sagte dagegen, die Unglücksursache sei weiter ungeklärt, da die Untersuchung der zuständigen Kubaner andauere. Zuvor hatte es auch Vorwürfe gegen das mexikanische Unternehmen Damojh selbst gegeben, die es vehement zurückweist.

Die Maschine war im Mai nach dem Start in Havanna zerschellt. 110 von 113 Menschen starben an Bord, eine Überlebende erlag später ihren Verletzungen. Die Airline Cubana hatte die fast 40 Jahre alte Boeing für den Inlandsflug von Damojh gechartert. Mexikos Luftverkehrsbehörde verhängte für die Dauer der Ursachensuche eine Flugsperre gegen das Unternehmen mit einer Flotte von drei Maschinen.

Die Sperre entbehre jeder Grundlage und sei «illegal», warf Damojh am Montag der Behörde vor. Sie sei von Rechtsstreitigkeiten mit früheren Angestellten beeinflusst. Nach der Tragödie hatte unter anderem ein früherer Pilot die Firma schwerer Vernachlässigungen bei der Wartung bezichtigt. Laut Damojh war die Unglücksmaschine dagegen zu steil gestartet und hatte daher nicht genug Auftrieb bekommen.

(L'essentiel/dpa)

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